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Domenico Tedesco
Domenico Tedesco trifft mit Schalke 04 auf den VfL Wolfsburg © Getty Images
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Gelsenkirchen - Schalke-Trainer Domenico Tedesco fiebert nach der Niederlage gegen Werder sehr ungeduldig dem Pokal-Viertelfinale entgegen. Sein Mindestziel ist das Halbfinale.

Da kann es jemand wohl kaum noch erwarten.

"Wir könnten am besten schon jetzt loslegen und in einer halben Stunde anpfeifen", sagte Schalke-Trainer Domenico Tedesco auf der Pressekonferenz am Dienstag: "Wir haben viel Lust und Hunger auf das Spiel." Doch noch muss sich Tedesco gedulden - erst am Mittwoch (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) wird es im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen den VfL Wolfsburg ernst.

"Wir möchten unbedingt ins Halbfinale, da sehen wir uns auch. Unter den besten Vier in diesem Wettbewerb", sagte Tedesco: "Das wäre eine Riesengeschichte und eine richtig gute Sache." Dann müsste Schalke 04 nur noch einen Schritt bis zum Finale im Mai in Berlin gehen.

Werder-Niederlage im Rücken

Alle Konzentration gilt Wolfsburg, auch die Last-Minute-Niederlage am Samstag gegen Werder Bremen (1:2) in der Liga soll da nicht stören.

"Wir haben äußerst unglücklich gegen Bremen verloren", sagte der 32-Jährige: "Aber wir wissen es realistisch einzuschätzen. Wir waren nicht zu euphorisch, als wir 14 Spiele ungeschlagen waren - und das gilt auch für die jetzige Situation."

Partie in 90 Minuten entscheiden

Wolfsbug sei eine "stabile Mannschaft mit guten Individualisten", sagte Tedesco: "Aber wir wollen unser Spiel durchbringen. Wir müssen für noch mehr Torgefahr sorgen. Aber das wissen wir selbst, der Knoten wird platzen. Wir wollen die Partie in 90 Minuten entscheiden."

Dies wäre bei dieser Paarung erstmals der Fall. In den bisherigen Duellen in den Jahren 2008 und 1970 fiel die Entscheidung erst im Elfmeterschießen. 

Auch Sportvorstand Christian Heidel gab sich vor dem Viertelfinale optimistisch. "Wir wollen jetzt das nächste Spiel gewinnen!"

Wunschlos Schalke 04

Das will der VfL definitiv verhindern - und Wolfsburg-Trainer Martin Schmidt sieht sein Team bereit für die Aufgabe.

"Es ist ein gutes Los, ich würde sogar von einem Wunschlos sprechen", sagte der Coach, dessen Team in der Pokalsaison noch kein Gegentor hinnehmen musste: "Schalke ist ein Gegner, der uns liegt. Auswärts haben wir nichts zu verlieren, wir sind in der Rolle des Herausforderers, das passt zu uns."

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