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Pierre-Michel Lasogga vom HSV
Pierre-Michel Lasogga vom HSV © Getty Images
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Hamburg - Mit dem HSV hat Leipzig das mutmaßlich leichteste Los im DFB-Pokal-Halbfinale erwischt. Ralf Rangnick will den Zweitligisten aber keineswegs unterschätzen.

Mit Zweitligist Hamburger SV hat RB Leipzig im Halbfinale des DFB-Pokals das mutmaßlich leichteste Los erwischt. (Hier zum Spielplan des DFB-Pokals)

Leipzig-Coach Ralf Rangnick blickt dem Duell trotzdem mit viel Respekt entgegen (DFB-Pokal: Hamburger SV - RB Leipzig ab 20.45 Uhr im LIVETICKER). "Wir treffen in Hamburg gefühlt auf einen weiteren Bundesligisten. Aber wir wollen ins Finale, mit allem, was wir haben. Es gibt niemanden im Verein, der dieses Ziel nicht erreichen will", sagte Rangnick am Ostermontag.

Die Leipziger Bilanz im bisherigen Turnierverlauf kann sich sehen lassen: Mit Hoffenheim, Wolfsburg und Augsburg schalteten die Sachsen bereits drei Bundesligisten aus - mehr als die drei anderen Halbfinalisten Hamburg, Bremen und FC Bayern.

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Rangnick mit Respekt vor HSV

Rangnick bezeichnete den HSV als "spielstarke Mannschaft mit hoher Qualität", die versuche, "einen sehr gepflegten Fußball zu spielen und spielerische Lösungen zu finden". Leipzig konnte allerdings in der Rückrunde ordentlich Selbstvertrauen tanken - ganz besonders in der Fremde. Kein einziges Auswärtsspiel ging verloren.

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Rangnick ist sich sicher: "Wenn man sieht, wie unsere Jungs seit Weihnachten auswärts aufgetreten sind, dann weiß man, dass wir mit gesundem Selbstvertrauen nach Hamburg reisen. Wir sind in der Lage zu gewinnen."

HSV will Ligafrust vergessen

Die Gastgeber befinden sich derzeit nicht in der besten Verfassung. Die Mannschaft von Trainer Hannes Wolf wartet seit fünf Ligaspielen auf einen Sieg. Trotzdem ist die Vorfreude riesig und ganz Hamburg träumt vom ersten Pokalfinale seit 32 Jahren. "Wir wollen alles, was in unserer Macht steht, auf den Platz bringen", sagte Wolf.

Pierre-Michel Lasogga, mit sechs Pokaltreffern der mit Abstand beste HSV-Knipser, hob den Stellenwert des Spiels hervor. "Für viele ist das einer der größten Momente in ihrer Karriere. Auch für mich persönlich." Für Uwe Seeler ist der Aufstieg allerdings wichtiger als alles Andere.

Mangala und Santos rechtzeitig fit

Der HSV musste vor dem Halbfinale um den Einsatz von Mittelfeldspieler Orel Mangala bangen. Zudem konnten Kyriakos Papadopoulos und Douglas Santos am Montag nicht trainieren. (Alle Infos zum DFB-Pokal im Volkswagen Pokalblog)

Zumindest können Mangala und Santos gegen Leipzig beginnen, für "Papa" reichte es nicht für den Kader. Im Sturm setzt Wolf auf Pierre-Michel Lasogga, der für Manuel Wintzheimer in die erste Elf zurückkehrt. Außerdem rückt Gideon Jung für Gotoku Sakai in die Viererkette, Josha Vagnoman spielt anstelle von Berkay Özcan.

Bei RB gibt es im Vergleich zum Spiel bei Borussia Mönchengladbach nur zwei Veränderungen: Willi Orban und Yussuf Poulsen kehren zurück in die Startelf, Nordi Mukiele und Matheus Cunha müssen dafür ihre Plätze räumen.

Die Aufstellungen:

Hamburger SV: Pollersbeck - Santos, van Drongelen, Jung, Lacroix - Mangala, Janjicic - Vagnoman, Jatta, Narey - Lasogga

RB Leipzig: Gulácsi - Klostermann, Konaté, Orban - Kampl - Halstenberg, Forsberg, Sabitzer, Laimer - Werner, Poulsen

So können Sie HSV - RB Leipzig LIVE verfolgen:

  • TV: ARD, Sky
  • Stream: Sportschau.de, Skygo
  • Liveticker: Sport1.de und SPORT1 App
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