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Mario Gomez rückt gegen Hansa Rostock zurück in die Startformation des VfB Stuttgart © Getty Images
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Der VfB ist zu Gast bei einer Mannschaft, gegen die er noch nie weiter gekommen ist. Der KSC will sich derweil bei Hannover für eine böse Klatsche revanchieren.

Der VfB Stuttgart trifft in der ersten Runde des DFB-Pokals auf einen absoluten Angstgegner.

Der Bundesliga-Absteiger ist beim FC Hansa Rostock zu Gast – einem Gegner, der bisher im Pokal noch nie bezwungen werden konnte.

Zum insgesamt fünften Mal wurde dem VfB der Klub aus dem hohen Norden zugelost – viermal bedeutete die Ziehung das Aus.

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Vor einem "Rostock-Fluch" hat Stuttgarts neuer Trainer Tim Walter aber dennoch keine Angst. "Gegen Flüche kann man immer angehen, wenn man hart arbeitet. Wir gehen davon aus, dass wir gewinnen", sagte der 43-Jährige vor dem Spiel (DFB-Pokal: FC Hansa Rostock – VfB Stuttgart um 18.30 Uhr im LIVETICKER). 

Walter weiß: Im Duell Zweitligist gegen Drittligist ist Stuttgart trotz der negativen Bilanz Favorit. Auch weil der VfB mit einem Sieg und einem Remis einen guten Start in die 2. Liga erwischte. Die Hansa kam dagegen nicht gut aus den Startlöchern: Nach vier Spielen stehen lediglich vier Punkte zu Buche. Um der Favoritenrolle gerecht zu werden, hat der VfB-Coach seine Startaufstellung, im Vergleich zum letzten Zweitligaspiel beim 1. FC Heidenheim, auf zwei Positionen verändert. Mario Gomez rückt zurück in die erste Elf und Fabian Bredlow ersetzt im Tor Gregor Kobel. 

Die Aufstellungen:
Hansa Rostock: Kolke - Riedel, Sonnenberg, Rieble - Butzen, Hildebrandt, Öztürk, Ahlschwede - Breier, Vollmann, Königs
VfB Stuttgart: Bredlow - Stenzel, Kempf, Badstuber, Sosa - Ascacibar, Karazor, Castro - Didavi, Gomez, Mangala

Karlsruhe brennt auf Revanche gegen Hannover

In einer guten Frühform befindet sich auch der Karlsruher SC. Der Zweitligist hat seine ersten beiden Liga-Spiele gewonnen und geht entsprechend selbstbewusst ins Pokal-Duell mit Hannover 96 (DFB-Pokal: Karsruher SC – Hannover 96 um 18.30 Uhr im LIVETICKER).

Und der KSC hat mit den Niedersachsen ohnehin noch eine Rechnung offen. Im letzten Jahr holte sich Karlsruhe (damals Drittligist) gegen 96 (damals Bundesligist) eine 0:6-Abreibung ab.

"Wir haben ein bisschen was gut zu machen. Das 0:6 saß tief", sagte Trainer Alois Schwartz daher vor dem neuerlichen Aufeinandertreffen. Und die Chancen auf eine Revanche stehen alles andere als schlecht. Denn anders als der KSC wartet Hannover noch auf den ersten Pflichtspiel-Sieg in dieser Saison (ein Punkt nach zwei Spielen). 

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Und 96-Trainer Mirko Slomka weiß, dass es dieses Mal nicht so einfach wird wie beim Kantersieg im Vorjahr: "Das Spiel ist nicht vergleichbar mit dem 6:0-Sieg. Ich glaube, dass kaum eine Profi-Mannschaft jetzt mit 6:0 gegen den KSC gewinnen würde."

Der KSC sei für den Bundesliga-Absteiger ein "harter Brocken".

Halle hofft auf Wunder gegen Wolfsburg

Die schwerste Aufgabe hat am Sonntag um 18.30 Uhr aber wohl der Hallescher FC vor der Brust. Der Klub aus der dritten Liga empfängt Bundesligist VfL Wolfsburg.

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"Wir hoffen auf unsere Chance. Wir müssen das zusammen machen. Miteinander spielen, mutig sein und uns helfen. Wir brauchen unsere Grundtugenden, die uns zuletzt stark gemacht haben, wieder auf dem Platz", sagte Halle-Profi Toni Lindenhahn (DFB-Pokal: Hallescher FC - VfL Wolfsburg um 18.30 Uhr im LIVETICKER). 

Zuletzt konnte der Außenseiter drei Siege in Folge einfahren. Diesen Schwung will man im Duell mit den Wölfen mitnehmen: "Man hat dadurch eine breite Brust und glaubt umso mehr an das eigene, kleine Wunder", sagte Lindenhahn. Das wichtigste sei aber ohnehin "Spaß zu haben."

Recht hat er.

So können sie die Spiele in der ersten Runde des DFB-Pokals um 18.30 Uhr LIVE verfolgen:

TV: Sky
Livestream: SkyGo
Liveticker: SPORT1.de

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