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Kevin Großkreutz verliert mit dem KFC Uerdingen gegen seine alte Liebe Borussia Dortmund. Nach dem Spiel schildert er bei SPORT1 das emotionale Wiedersehen.

Borussia Dortmund hat sich im DFB-Pokal letztlich souverän mit 2:0 beim KFC Uerdingen durchgesetzt.

Gesprächsthema war hinterher vor allem ein Handspiel vor dem Führungstreffer von Marco Reus. Kevin Großkreutz schwärmte zudem vom Wiedersehen mit seinen Ex-Kollegen. (Spielplan des DFB-Pokals)

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Die SPORT1-Stimmen zum Spiel Uerdingen - Dortmund:

Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund): "Es war am Anfang ein Pokerspiel. Es fehlte noch ein wenig Tempo. Auch im vergangenen Jahr in Fürth war es schwer."

... über das Tor von Marco Reus: "Von der Bank sieht man absolut nichts. Er bekommt den Ball an den Arm."

... über das Freistoßtor von Paco Alcácer: "Das macht er sehr gut. Er trainiert das regelmäßig."

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Reus: "Dann gibt es keine Ausreden mehr"

Marco Reus (Kapitän Borussia Dortmund): "Uerdingen hat sehr gut verteidigt. Wir hatten gute Chancen in der ersten Halbzeit - wenn wir die machen, haben wir Ruhe. Uns war klar, dass sie dann nicht mehr die Läufe machen. Wir sind auf einem guten Weg. Aber natürlich müssen wir uns noch in allen Bereichen verbessern. Wir sind noch lange nicht da, wo wir letztes Jahr teilweise waren. Das muss sich alles erstmal finden. Wir haben Großes vor. Ab nächster Woche geht die Bundesliga wieder los. Da müssen wir Gas geben und alles auf den Platz bringen. Dann gibt es keine Ausreden mehr."

... über sein Tor: "Wenn ich es so sehe, ist es Handspiel."

Julian Weigl (Borussia Dortmund): "Wir wussten, was auf uns zukommt, Uerdingen hat viele ehemalige Bundesligaspieler im Team. Wir mussten arbeiten, wichtig war, geduldig zu bleiben."

Heiko Vogel (Trainer KFC Uerdingen): "Der Stolz überwiegt, aber ich bin generell ein schlechter Verlierer, daher ist auch ein Funken Wehmut bei der Niederlage. Der BVB hat es über 90 Minuten gut gemacht und verdient gewonnen."

... über das Tor von Marco Reus: "Ich habe erst im Nachhinein erfahren, dass es wohl Handspiel war. Die Schiedsrichter haben einen schweren Job."

... über Gespräch mit Mats Hummels nach dem Spiel: "Wir haben kurz über das Spiel gesprochen und ihm für die anstehende Saison alles Gute gewünscht."

Großkreutz' emotionales Wiedersehen

Kevin Großkreutz (Kapitän KFC Uerdingen): "Wir haben ein gutes Gesicht gezeigt, gut dagegen gehalten. Es war sehr schön, die alten Kollegen und die Fans zu sehen. Nach dem Spiel war es sensationell. Borussia Dortmund wird immer mein Verein bleiben, so ist das einfach."

... über das Tor von Marco Reus: "Da kann man Hand pfeifen. Das ist ein 50:50-Ding."

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Lukas Königshofer (Torhüter KFC Uerdingen): "Der Sieg geht verdient an Dortmund. Es ist aber eine Leistung, auf die wir aufbauen können. Ich bin stolz auf die Jungs, vom Kampf her hat es gepasst."

Die SPORT1-Stimmen zum Spiel Ingolstadt - Nürnberg:

Damir Canadi (Trainer 1. FC Nürnberg): "Das war eine hervorragende Teamleistung. Wir mussten vier Tage nach dem HSV-Spiel wieder ran, der Gegner hatte ein paar Tage mehr frei. Meine Mannschaft hat bis zum Ende daran geglaubt, das war entscheidend."

Jeff Saibene (Trainer FC Ingolstadt): "Es hätte auf beide Seiten kippen können. Wir haben die Chancen in der ersten Halbzeit nicht gemacht. Uns hat das Quäntchen Glück gefehlt, schade."

Stefan Kutschke (FC Ingolstadt): "Wenn man die zweite Halbzeit sieht, war das für Nürnberg ein verdienter Sieg. Trotzdem erfüllt uns dieser Abend mit Stolz, denn man darf nicht vergessen wie viele junge Spieler in einem Vergleich mit einem Bundesliga-Absteiger für uns im Einsatz waren. Davor ziehe ich meinen Hut."

Stimmen zum Spiel Sandhausen - Gladbach:

Marco Rose (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir unser erstes Pflichtspiel gewonnen haben. Dass es ein hartes Stück Arbeit war, hat, glaube ich, jeder gesehen. Der Gegner hat physisch unheimlich viel investiert, hinzu kamen die schwierigen äußeren Bedingungen. Doch die Jungs haben den Kampf voll angenommen, das muss ich ihnen zugutehalten. Natürlich hatten wir noch einige Abstimmungsprobleme, auch das Thema Kraft hat eine Rolle gespielt. Doch am Ende können wir positiv mitnehmen, dass wir die nächste Runde erreicht haben. Wir wissen aber auch, dass in den nächsten Wochen auch noch viel Arbeit auf uns wartet."

Uwe Koschinat (Trainer SV Sandhausen): "Man hat heute gemerkt, dass der unterschiedliche Saisonstart im DFB-Pokal ein kleiner Vorteil für den Underdog sein kann. Wir haben heute relativ schnell Rhythmus gefunden. Mir hat sehr gefallen, dass wir die offensive Idee gut umgesetzt haben. Unsere Angriffe haben wir strukturiert nach vorne getragen. Insgesamt waren wir wachsam und mutig. Am Ende müssen wir uns vorwerfen, dass wir zwar attraktiv gespielt haben, aber keinen Treffer erzielt haben."

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