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BVB-Sportdirektor Michael Zorc nimmt nach der Niederlage in Bremen kein Blatt vor den Mund. Auch Lizenzspieler-Leiter Sebastian Kehl kritisiert das Team.

Der "Tanz auf drei Hochzeiten" ist für Borussia Dortmund abrupt beendet - entsprechend groß war der Frust beim Vizemeister nach dem überraschenden Aus im Achtelfinale des DFB-Pokals.

Sportdirektor Michael Zorc übte dann am Tag danach heftige Kritik an der Vorstellung des BVB in den ersten 45 Minuten beim 2:3 bei Werder Bremen.

"Wir sind dafür bestraft worden, dass wir in der ersten Hälfte lahmarschig, bequem und langsam gespielt haben", wetterte Zorc im kicker-Gespräch, "wir haben nicht so gewirkt, als wüssten wir, worum es geht."

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Das Achtelfinal-Aus im Pokal tue sehr weh, "es ist nicht zu reparieren. Die Niederlage war vermeidbar, aber letztlich verdient", betonte der Ex-Nationalspieler. In der ersten Hälfte war der BVB nur zu einer Chance durch einen Fallrückzieher von Abwehrchef Mats Hummels gekommen.

Kehl: "Wir haben es hergeschenkt"

Auch Sebastian Kehl sparte nach der Pokal-Pleite nicht mit Kritik. "Wir haben es hergeschenkt. Wir sind das Spiel nicht so angegangen, wie es nötig gewesen wäre. Diesen Vorwurf müssen wir uns gefallen lassen. Wir hätten Bremen stärker fördern müssen", sagte der Leiter der Lizenzspielerabteilung.

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