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An der Roten Karte für Schalke-Trainer David Wagner im DFB-Pokal scheiden sich die Geister. Nun spricht Ex-Schiedsrichter Markus Merk und appelliert an den DFB.

Der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Markus Merk hat kein Verständnis für die Rote Karte gegen Schalke-Trainer David Wagner im DFB-Pokalspiel gegen Hertha BSC (3:2 n.V.).

"Für mich ist diese Entscheidung schwer nachvollziehbar", schrieb der 57-Jährige in einer Kolumne für das Nachrichtenportal t-online.de. Vor allem die von Schiedsrichter Harm Osmers genannte Begründung einer "Spielverzögerung" sei nicht nachvollziehbar.

Merk appelliert wegen Torunarigha an den DFB 

"Die Begründung 'Spielverzögerung' klärt weder auf noch macht sie die Entscheidung verständlicher und erscheint als wenig dienliche Suche nach einer Begründung. Wo war die Spielverzögerung?", schrieb Merk.

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Nach der Gelb-Roten Karte gegen Herthas Jordan Torunarigha, der während der Begegnung rassistisch beleidigt wurde, regte Merk eine Straffreiheit für den Berliner an: "Wir wissen jetzt, was dieser Spieler während der Partie durchmachen musste. Das ist gravierend. Als Mensch sage ich: Es wäre eine große Geste, Torunarigha nun nicht für das nächste Pokalspiel zu sperren."

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