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Thomas Müller kann sich eine kleine Spitze gegen seinen ehemaligen Teamkameraden Bastian Schweinsteiger nach dem Pokaltriumph nicht verkneifen. Der kontert sofort.

Für den FC Bayern war der Triumph beim Pokalfinale in Berlin ein Jubiläum, der deutsche Rekordchampion feierte den Gewinn des 50. nationalen Titels. 

Für einen seiner ehemaligen Spieler war das 4:2 gegen Bayer Leverkusen derweil eine Premiere. Bastian Schweinsteiger, der den Pokal selbst ganze sieben Mal gewinnen konnte, trat erstmals nach dem Karriereende in seiner neuen Rolle als TV-Experte auf. 

Dabei lieferte der 35-Jährige in der ARD eine souveräne Leistung ab, sah sich im Berliner Olympiastadion aber auch mit den Frotzeleien eines ehemaligen Teamkollegen konfrontiert. 

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Müller kontert Schweinsteiger-Grinsen

Denn als Thomas Müller zum Interview gebeten wurde, konnte sich Schweinsteiger auf der Tribüne eine Grinsen nicht verkneifen. Die Reaktion folgte sofort: "Der Günter Netzer junior soll sich mal nicht so lustig machen da", rief der bestens gelaunte Offensivs-Star der Münchner mit einem Augenzwinkern zu seinem einstigen Weggefährten hinauf. 

Schweinsteiger, ganz der Fachmann, konterte: "Nur noch mal ein bisschen aufpassen mit dem zu hoch stehen mit der Viererkette. Das hätte in der zweiten Halbzeit auch zum Gegentor führen können." 

So hatte er Müller gleich wieder den Wind aus den Segeln genommen, der erklärte: "Es ist natürlich so, dass wir bewusst hoch stehen. Wir müssen uns aufeinander verlassen können. Wir spielen mit einer hohen Linie, wir spielen mit einem hohen Druck. Das wissen die Gegner, aber unsere Abwehr ist super drauf eingestellt."

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Genauso wie Schweinsteiger wohl ganz genau wusste, dass von Müller immer mal ein flotter Spruch kommen kann - entsprechend gut eingestellt war er ja. Ob der Mann, den die Bayern-Fans früher "Fußball-Gott" riefen, tatsächlich wie einst Netzer auch als Moderator Kult-Status erreichen kann, wird sich erst noch zeigen. 

Die Premiere ist auf jeden Fall schon mal geglückt. 

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