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Marcus Thuram nach Spuck-Attacke nicht im Kader
Marcus Thuram nach Spuck-Attacke nicht im Kader © AFP/SID/MARIUS BECKER
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Borussia Mönchengladbach tritt das DFB-Pokal-Spiel beim SV Elversberg am Dienstag nach dem Spuck-Eklat um Marcus Thuram ohne den Franzosen an.

Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach tritt das Auswärtsspiel im DFB-Pokal beim SV Elversberg am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) nach dem Spuck-Eklat um Marcus Thuram ohne den französischen Stürmer an. "Er wird nicht mitfahren", kündigte Trainer Marco Rose am Montag an.

Thuram hatte für seine ekelhafte Aktion bei der Niederlage gegen die TSG Hoffenheim (1:2) die Rote Karte gesehen. Ihm droht eine lange Sperre. "Ich habe mit ihm geredet, er hat auch mit der Mannschaft geredet", sagte Rose: "Er ist und bleibt Teil der Mannschaft."

Zum möglichen Strafmaß durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) wollte sich der 44-Jährige nicht äußern. "Es wird genug darüber geredet, geschrieben und gewertet. Viele Dinge sprechen für sich selber", sagte Rose. Der Verein hatte Thuram bereits mit einer Geldstrafe in Höhe eines Monatsgehalts belegt.

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Positiv reagierte Rose auf die Vertragsverlängerung von Sportdirektor Max Eberl. "Es ist wichtig für den Verein. Er hat über viele Jahre sehr viel aufgebaut, hat den Verein in ruhige Fahrwasser geführt", sagte Rose, der sich an Spekulationen zu seiner eigenen Zukunft nicht beteiligen wollte.

Eberl, der wie Geschäftsführer Stephan Schippers vorzeitig bis 2026 verlängerte, bezeichnete Rose als "Glücksfall" für Mönchengladbach: "Er hat mit uns sehr, sehr viel erreicht." In Gesprächen über eine mögliche Vertragsverlängerung mit dem Coach will er sich nicht unter Druck setzen lassen. "Es gibt für mich kein Zeitfenster", sagte Eberl.

Der 47-Jährige erklärte am Montag seine Beweggründe für seine eigene Entscheidung. "Die Lust, einmal mit Gladbach etwas zu gewinnen, aber auch in der Phalanx der Top Sechs weiter vorzustoßen, das ist der Ehrgeiz, den ich habe und der mich treibt", sagte Eberl.

Im Zuge der Vertragsverlängerung verständigte sich Eberl mit dem Klub auf eine vierwöchige Auszeit im Januar. Er wolle nach 16 Jahren intensiver Arbeit im Verein "ein bisschen Ruhe bekommen, etwas für mich tun", sagte Eberl. Der Austausch mit Trainer Rose bleibe aber eng: "Das Handy ist mein treuster Begleiter."

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