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Nach dem Triumph im DFB-Pokal-Finale gegen RB Leipzig feiern BVB-Anhänger mit Pyrotechnik und einem Autokoso am Borsigplatz. Die Polizei muss einscheiten.

Pyrotechnik, Feuerwerk und Autokorso trotz Ausgangssperre: Nach dem Triumph im DFB-Pokal hat die Polizei Strafverfahren gegen feiernde Fans von Borussia Dortmund eingeleitet.

Der große Teil der BVB-Fans habe sich aber "an den Appell gehalten, Verantwortungsbewusstsein zu zeigen und der Freude über den Sieg zu Hause Ausdruck zu verleihen", teilte die Polizei am Freitag mit: "Am Borsigplatz mussten die Beamtinnen und Beamten jedoch zwischenzeitlich eingreifen."

BVB-Ultras versammeln sich nach Sieg gegen Leipzig

Demnach hätten sich nach dem 4:1 (3:0) gegen RB Leipzig am Borsigplatz bis zu rund 200 Personen versammelt, "darunter auch Angehörige bekannter Ultra-Gruppierungen".

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Aus einer Menschenmenge heraus sei "diverse Pyrotechnik abgebrannt" worden: "Die Straftaten wurden durch die Beamten umfangreich dokumentiert und entsprechende Strafverfahren eingeleitet." Bereits vor der Partie hätte die Polizei "in unmittelbarer Nähe zum Borsigplatz" eine größere Menge an Pyrotechnik sichergestellt und ebenfalls ein Strafverfahren eingeleitet, hieß es.

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"So groß die Freude in Dortmund war, so sehr waren die BVB-Fans dennoch angehalten, dieser Freude in Zeiten dieser Pandemie auf ganz andere Art und Weise Ausdruck zu verleihen als gewohnt. Dass der große Teil der Dortmunderinnen und Dortmunder dies getan hat und damit unserem Appell im Vorfeld gefolgt ist, dafür bedanken wir uns ausdrücklich", sagte Polizeioberrat Thomas Pierenkämper: "Nur einige Wenige haben gegen die Ausgangssperre verstoßen und haben Straftaten begangen, sie müssen jetzt jedoch mit den strafrechtlichen Konsequenzen rechnen."

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