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Lionel Messi schleicht am Pokal der Copa America vorbei
Lionel Messi schleicht am Pokal der Copa America vorbei © Imago
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Die großen Pokale durfte Argentiniens Nationalmannschaft in den letzten beiden Jahren nur aus der Nähe betrachten. In die Höhe gehoben haben die Trophäen andere. 

2014 hatte die Albiceleste nach dem auf 120 Minuten verlängerten WM-Finale mit 0:1 das Nachsehen gegen die deutsche Mannschaft. In der vergangenen Woche unterlagen die Argentinier im Endspiel der Copa America Gastgeber Chile sogar erst nach Elfmeterschießen. 

Der Einzug in die Finals der beiden Turniere ist allerdings die Erklärung dafür, dass die Südamerikaner Weltmeister Deutschland nach knapp einem Jahr die Führung in der FIFA-Weltrangliste abgejagt haben. 

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Die DFB-Auswahl, die nach dem WM-Triumph in Brasilien im Juli 2014 erstmals seit 21 Jahren die Spitze erobert hatte, rutschte mit nun 1411 Punkten im aktuellen Ranking auf Platz zwei hinter Lionel Messi und seine Kameraden (1473) ab. Auch Belgien (1244) ließen die Südamerikaner hinter sich.

Dass sie erstmals seit sieben Jahren im FIFA-Ranking wieder von der Spitze grüßen, ist für die Argentinier allerdings nur ein schwacher Trost. Der viermalige Weltfußballer Messi wurde nach der erneuten Endspielniederlage heftig beschimpft, seine Familie sogar angegriffen.

Nach Informationen der Tageszeitung "Clarin" erwägt Messi, zumindest eine Pause in er Nationalmannschaft einzulegen. Zumal seine Frau das zweite Kind erwartet und es mit der Schwangerschaft Komplikationen gibt.

In der FIFA-Weltrangliste machte derweil Wales (1155) einen großen Sprung, das zwölf Plätze aufstieg und als Zehnter die beste Platzierung der Verbands-Geschichte verbucht. Daneben schafften Rumänien (1166) und England (1157) als Achter und Neunter die Rückkehr in die Top-Ten.

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