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Das Länderspiel in Hannover gegen die Niederlande wurde abgesagt, der Bundesliga-Spieltag soll aber stattfinden. Alle Neuigkeiten, Erklärungen und Reaktionen im TICKER.

Das Länderspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden am Dienstagabend wurde nach einer konkreten Sicherheitsgefährdung kurzfristig abgesagt, die Polizei evakuierte das Stadion. SPORT1 hat alle Meldungen rund um die Spielabsage im Überblick.

+++ 7.10 Uhr: Rauball appelliert an Fans +++

Der DFB-Interimspräsident und Liga-Boss Reinhard Rauball hat vor dem anstehenden Bundesligaspieltag nochmals eindringlich an die Fans appelliert, auf Pyro-Technik zu verzichten.

"Das ist grundsätzlich verboten, weil damit große Gefahren verbunden sind. Eine Verwendung in der sensiblen Situation, in der wir uns derzeit befinden, wäre aber an Unverantwortlichkeit kaum zu überbieten", betonte Rauball in der Bild.

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Beim Freitagsspiel zwischen dem HSV und Dortmund wird Rauball wohl nicht anwesend sein. "Ich musste für das Spiel schon vor ein paar Tagen absagen. Am Freitag findet eine DFB-Präsidiumssitzung in Frankfurt statt - und ich es schaffe es daher wohl nicht, nach Hamburg zu kommen."

Der Liga-Boss will aber trotzdem alles versuchen, es noch nach Hamburg zu schaffen: "Sollte sich aber die zeitliche Möglichkeit zur Anreise doch ergeben, werde ich beim Spiel vor Ort sein."

+++ 22.30 Uhr: Auch Ginter geschockt +++

Nach Torhüter Bernd Leno äußert sich auch Matthias Ginter von Borussia Dortmund über die Vorfälle in Hannover.

Dass ihn das Ganze nicht kalt gelassen hat, wird dabei deutlich.

"Es ist erschütternd, was gerade passiert. Natürlich hatte ich die Bilder von Paris noch im Kopf. Dass so etwas jetzt auch in Deutschland passiert, ist natürlich ein Schock", sagte er der Bild.

"Als ich von der Absage im Bus erfahren habe, war ich fertig und habe mir meine Gedanken gemacht. Ich habe hohes Vertrauen, dass jetzt die richtigen Schlüsse gezogen und noch mehr Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden."

+++ 22.15 Uhr: Auswirkungen auch beim Handball +++

Mit knapp 15-minütiger Verspätung wurde am Mittwochabend in der DKB HBL die Partie zwischen Aufsteiger DHfK Leipzig und Frisch Auf Göppingen angepfiffen, in der die Gäste mit 27:22 (14:11) die Oberhand behielten. Die verstärkten Sicherheitsvorkehrungen beim Einlass der Zuschauer in die Halle hatten die Verzögerung verursacht.

+++ 21.29 Uhr: Bouffier: "Nicht einschüchtern lassen" +++

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier hat sich am Rande der Partie in der DKB HBL zwischen der HSG Wetzlar und dem THW Kiel bei SPORT1 zu den Folgen der Terroranschläge von Paris und der Absage des Fußball-Länderspiels zwischen Deutschland und den Niederlanden geäußert.

"Ich bin aus zwei Gründen hier: Einmal, um ein tolles Handballspiel zu sehen. Und zum zweiten auch, um bewusst Flagge zu zeigen - privat, persönlich, aber auch als Ministerpräsident", erklärte Bouffier seine Anwesenheit in der Rittal Arena.

Er erhalte derzeit viele Anfragen, ob man zu Großveranstaltungen wie Weihnachtsmärkten oder Sportereignissen gehen könne. Bouffiers klare Antwort: "Ja, wir können - und wir sollen. Wir müssen den Terror bekämpfen. Aber überwinden werden wir ihn nur, wenn wir auch die Angst überwinden."

+++ 20.02 Uhr: Dost: "Hatten einen Schock" +++

Bas Dost fuhr mit der niederländischen Nationalmannschaft gerade zur Arena in Hannover, als ein Polizist den Bus betrat und vom Abbruch berichtete.

"Wir sind auf dem Weg ins Stadion gewesen, dann kam ein Polizist in den Bus und hat gesagt, dass das Spiel abgesagt ist. Wir hatten einen Schock", sagte der Wolfsburger Stürmer im kicker. "Man hat viele Polizisten mit Waffen gesehen, natürlich hat man dann Angst. Aber die Polizei hatte alles hervorragend organisiert. Ich war sicher, meine Kollegen auch."

Der Stürmer fuhr anschließend mit dem Auto zurück nach Wolfsburg, ein Polizist begleitete ihn noch bis zur Autobahn. Zurück im Training suchte Dost am Mittwoch das Gespräch mit den deutschen Nationalspielern Julian Draxler, Andre Schürrle und Max Kruse.

"Für sie ist es noch schlimmer. Sie haben in Paris in der Kabine geschlafen. Ich glaube, dass sie es in den letzten Tagen nicht einfach hatten", meinte Dost im Hinblick auf die Geschehnisse rund um das Spiel Frankreich - Deutschland.

+++ 19.37 Uhr: Zorc befürwortet DFL-Entscheidung +++

Michael Zorc unterstützt die Entscheidung, den kommenden Spieltag der Fußball-Bundesliga trotz der Vorfälle von Paris und Hannover auszutragen. "Es ist jetzt wichtig, couragiert zu sein und nicht einzuknicken. Denn das wäre es ja, was die Terroristen erreichen wollen", sagte der Sportdirektor von Borussia Dortmund den Ruhr Nachrichten (Donnerstagsausgabe).

+++ 19.18 Uhr: "Gespürt, dass es die Spieler getroffen hat" +++

"Die Erlebnisse von Paris und Hannover haben bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Spuren hinterlassen.

"Man hat gespürt, dass es die Spieler getroffen hat und dass sie auch verunsichert sind", sagte Teammanager Oliver Bierhoff bei DFB-TV: "Man hat doch gemerkt, dass alle froh waren, dass sie nach dieser Länderspielreise nach Hause konnten."

Grundsätzlich sei der Deutsche Fußball-Bund (DFB) "erleichtert und glücklich, dass alle gesund nach Hause gekommen sind. Spieler, Betreuer, Trainer. Ich bin dankbar, dass niemandem etwas passiert ist", erklärte Bierhoff mit Blick auf das wegen Sicherheitsbedenken am Dienstagabend abgesagte Länderspiel gegen die Niederlande in Hannover.

+++ 18.42 Uhr: Leno äußert sich zur Absage +++

Torhüter Bernd Leno hat als erster Nationalspieler über seine Emotionen bei der Absage des Länderspiels gegen die Niederlande am Dienstag geredet. "Es war die richtige Entscheidung, da gar kein Risiko einzugehen", sagte der Torhüter von Bayer Leverkusen der Rheinischen Post (Donnerstagausgabe).

"Im ersten Moment war das natürlich wieder schockierend, weil uns direkt wieder die Bilder von Paris in die Gedanken kamen", erklärte der Keeper, sagte aber auch: "Der Fußball darf sich dem Terror nicht geschlagen geben."

+++ 17.15 Uhr: Innenminister begrüßt Bundesliga-Spielbetrieb +++

Ob er die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs in der Bundesliga für richtig halte, wird Thomas de Maiziere auf einer Pressekonferenz gefragt.

"Ich halte das auf jeden Fall für richtig", betont der Innenminister und führt aus: "Es gibt Menschen, die gehen gerne ins Fußballstadion. Es gibt Menschen, die gehen gerne auf Weihnachtsmärkte. Es gibt Menschen, die gehen gerne aufs Oktoberfest. All dies soll stattfinden."

De Maiziere wird auch noch einmal dazu befragt, wie ernst die Lage am Dienstagabend in Hannover denn nun tatsächlich gewesen sei: "Die Lage war so ernst, dass wir nach vielerlei Abwägungen, die auch bis zum Nachmittag zu einem anderen Ergebnis geführt hätten, sehr schnell der Auffassung waren, dass eine Durchführung nicht zu verantworten war."

+++ 16.59 Uhr: "Man sollte nicht in Panik verfallen"

Hendrik Große Lefert, der Sicherheitsbeauftragte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat am Dienstagnachmittag mit Blick auf den kommenden Bundesliga-Spieltag noch einmal auf die in den vergangenen Jahren hervorragend etablierten Strukturen im Sicherheitsbereich verwiesen.

"Man sollte nicht in Panik verfallen. Dank der intensiven Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden können die Klubs auf gut funktionierende Netzwerke zurückgreifen", sagte Große Lefert.

Man werde vor dem kommenden Spieltag "noch mal verstärkt" darauf hinweisen, dass "ein besonderes Augenmerk auf die Risikoanalyse" gelegt werden müsse. Es gebe derzeit aber keine Hinweise, so Große Lefert weiter, dass Spiele gefährdet seien.

Dass man seriös mit der besonderen Situation umgehe, habe der Tag der Länderspiel-Absage in Hannover gezeigt. Ob und wenn ja welche Maßnahmen sich für die anstehenden Punktspiele ergeben könnten, werde "jeweils vor Ort" entschieden.

+++ 16.55 Uhr: Soviel zu den Ausführungen der Polizei Hannover +++

Das war es mit der Pressekonferenz, in der die Verantwortlichen vor Ort noch einmal das Vorgehen am Dienstagabend skizzierten.

+++ 16.54 Uhr: Vorgehen rund um die Mannschaften +++

Rochell erläutert, wie man mit den Mannschaften umgegangen sei, die zum Zeitpunkt der Absage auf dem Weg zum Stadion waren: "Wir haben sie zunächst zu einer Polizeieinrichtung geführt." Man habe dann empfohlen, Hannover unmittelbar zu verlassen - auch aus einer emotionalen Komponente heraus, um nicht bei einem eventuellen Anschlag noch in der Nähe zu sein.

+++ 16.51 Uhr: Alle Fahrzeuge kontrolliert +++

"Wir haben dann alle Fahrzeuge überprüft, unter Zuhilfenahme von Technik und speziell ausgebildetem Personal." Dabei habe es keine Rolle gespielt, ob diese dem DFB, den Medien oder beispielweise Cateringfirmen zugeordnet werden konnten. Es sei anschließend ein Sicherheitsbereich um das Stadion herum gebildet worden, der noch bis 4 Uhr am Mittwochmorgen aufrecht erhalten wurde.

+++ 16.48 Uhr: Problem der gegenläufigen Zuschauerströme +++

Ein Problem nach der Spielabsage seien die gegenläufigen Zuschauerströme gewesen. Dass gleichzeitig Zuschauer Richtung Stadion strömten, während bereits die ersten wieder auf dem Rückweg waren, barg laut Rochell ein gewisses Risiko. Auch dank der Mithilfe von Hannovers Verkehrsbetrieben sei es jedoch relativ schnell gelungen, den Bereich um das Stadion zu räumen. 

+++ 16.44 Uhr: Absage in neun Sekunden +++

Rochell berichtet, er habe um 19.09 Uhr einen neunsekündigen Anruf erhalten mit den Worten: "Sofort absagen!" Daraufhin habe man vor allem mental den Schalter umlegen und neu planen müssen.

+++ 16.40 Uhr: Einsatzführer lobt die Beamten +++

"Es gab ein Beklemmungsgefühl, aber es ist auch deutlich geworden, warum und dass wir Polizisten und Polizistinnen sind", lobt Einsatzführer Thomas Rochell.

+++ 16.32 Uhr: Hannovers Polizeichef spricht +++

In Hannover äußern sich die Verantwortlichen noch einmal zum Ablauf der Spielabsage am Dienstagabend.

"Dieses Spiel wäre sportlich deutlich in den Hintergrund gerückt. Das hat uns in der Lage der Beurteilung zur Frage gebracht: Geht das mit einem normalen Fußballeinsatz? Wir sind zu der Meinung gekommen, das geht nicht", sagt Hannovers Polizeipräsident Volker Kluwe.

"Wir haben die Lage unter den neuen Gesichtspunkten beurteilt, auch im Lichte der französischen Ermittlungen und Festnahmen, die in Aachen stattgefunden haben. Wir mussten davon ausgehen, dass die Spur des Terrors nach Deutschland führt."

"Wir hatten eine erhöhte Gefährdungslage, die wir bewerten mussten und die sich im Laufe des Abends sehr verdichtet hat, vor allem am Abend zwischen 18 und 19 Uhr."

+++ 15.25 Uhr: Derzeit keine Terrorwarnungen +++

Auf der Pressekonferenz des Bundeskriminalamtes erklärte der Präsident des BKA, Holger Münch, dass die Absage des Länderspiels gegen die Niederlande "unvermeidlich" gewesen sein.

Zwar seit klar, dass Deutschland "im Zielspektrum des internationalen Terrorismus" stehe, nun habe dieser aber eine neue Dimension erreicht. 

Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Holger Lewentz beruhigte derweil: Es gebe derzeit keine weiteren konkreten Terrorwarnungen. Die Bedrohung für das Länderspiel am Dienstag sei "sehr isoliert" gewesen. Für weitere Großveranstaltungen wie Fußballspiele, Karnevalsumzüge oder Weihnachtsmärkte gebe es keine Hinweise auf geplante Anschläge.

+++ 14.36 Uhr: "Sollten uns Beispiel an USA nehmen" +++

Für Koch können die Vereinigten Staaten als Vorbild für Deutschland dienen. 

"Nach dem 11. September 2001 stand Amerika auch einen Moment still", erinnert Koch und erklärt: "Die USA haben es uns seitdem vorgemacht: Sie haben die Sicherheitsvorkehrungen massiv erhöht, damit aber auch dafür gesorgt, dass weiterhin große Sportveranstaltungen stattfinden können. Daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen."

+++ 14.30 Uhr: Koch traurig über verpasste Chance +++

DFB-Interimspräsident Rainer Koch bekräftigt im SPORT1-Interview: "Ich habe keinen Zweifel daran, dass die Entscheidung, das Spiel abzusagen, richtig war. Wir müssen den Sicherheitsbehörden vertrauen. Terrorbekämpfnug kann nur funktionieren, wenn wir den Behörden die entsprechenden Kompetenzen zusichern."

Trotzdem bedauert er, "dass dieses Spiel ausgefallen ist und wir nicht die Gelegenheit bekommen haben, im Stadion ein Signal nach Frankreich zu senden und deutlich zu machen, dass wir uns dem Terror entgegenstellen wollen."

Explizit lobt auch Koch die "sehr ruhige, disziplinierte Atmosphäre", nach der Absage.

+++ 14.16 Uhr: Fans begrüßen Entscheidung der DFL +++

Die Entscheidung der DFL für eine planmäßige Durchführung des kommenden Bundesliga-Spieltags trotz der Länderspielabsage wegen einer Terrorwarnung wird von den großen Fanorganisationen unterstützt.

"Wenn man einen Spieltag absagen würde, könnte man auch die gesamte Gesellschaft schließen. Das Hinterhältige am Terror ist ja, dass er überall zuschlagen kann", sagte Sig Zelt, Sprecher bei "ProFans".

+++ 14.07 Uhr: DFL bekräftigt Spieltagsdurchführung +++

Der anstehende Spieltag der Bundesliga und Zweiten Liga wird planmäßig stattfinden. Das bekräftigte die Deutsche Fußball Liga in einer Pressemitteilung.

"Wir haben großes Vertrauen in die Sicherheitsbehörden in Bund und Ländern. Auf der einen Seite gilt weiterhin: Wir wollen dem Terror nicht weichen. Auf der anderen Seite muss der Schutz von Menschenleben höchste Priorität genießen", sagte Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball.

+++ 14.03 Uhr: Hörmann appelliert an den Sport +++

Alfons Hörmann beschwört den Sport nach dem abgesagten Länderspiel in Hannover, dem Terror die Stirn zu bieten. Zugleich hofft der Präsident des DOSB, dass die Vorkommnisse das Olympia-Referendum in Hamburg nicht negativ beeinflussen.

"Hoffentlich nicht, denn das wäre ein Sieg des Terrorismus", entgegnete Hörmann (55) der Frage, ob die Vorkommnisse von Hannover negativen Einfluss auf die entscheidende Abstimmung in Hamburg nehmen könnten. Er hofft sogar auf einen gegenteiligen Effekt.

"Gerade die olympische Idee trägt zur Völkerverständigung bei. Wann, wenn nicht in diesen Zeiten, ist es wichtig, Menschen aus aller Welt, über alle Religionen, über alle Hautfarben hinweg in einem Gedanken zu vereinen? Der olympische Gedanke setzt genau dort an", ergänzte Hörmann.

+++ 13.30: Absage für Sicherheitsexperte alternativlos +++

Für Sicherheitsexperte Helmut Spahn war die Spielabsage "absolut" richtig, wie er im SPORT1-Interview erklärt: "Die Verantwortlichen konnten nicht anders reagieren. Wenn die Informationen über eine konkrete Gefährdung sich so verdichten und die Frage lautet, ob man ein Risiko eingehen kann, kann die Antwort nur "Nein" lauten."

Der 54-Jährige, bei der WM 2006 in Deutschland Sicherheitschef und bis 2011 Sicherheitsbeauftragter des DFB, glaubt außerdem, dass nun "definitiv" die Sicherheitsvorkehrungen verschärft werden.

Spahn sieht das aber zwiegespalten. "Eine große Polizeipräsenz beruhigt die einen, andere verunsichert sie eher. Ich finde sie in diesem Fall richtig, werbe aber gleichzeitig dafür, Ruhe und Gelassenheit zu bewahren", erklärte er und fügt an: "Die Fans sollen ins Stadion gehen. Wenn wir das als zu unsicher einstufen, dann müssten wir auch eine Vielzahl anderer Örtlichkeiten meiden und - wie gesagt - unser ganzes Leben umstellen."

(HIER das komplette Interview mit Helmut Spahn lesen...)

+++ 13.17 Uhr: "Situation ausblenden und funktionieren" +++

Labbadia ist dennoch bemüht, rasch zur Tagesordnung zurückzukehren: "Wenn es wieder um den Job geht, muss man die aktuelle Situation ausblenden. Als Fußballprofis müssen wir trotzdem funktionieren."

+++ 13.14 Uhr: Keine Verzögerung erwartet +++

Der HSV wird ebenfalls das Sicherheitspersonal erhöhen, geht aber nicht davon aus, dass es bei den Einlasskontrollen zu größeren Verzögerungen kommen wird.

+++ 13. 06 Uhr Spiel für Labbadia "absolut richtig" +++

"Ich finde es absolut richtig, dass das Spiel stattfindet", stellt Trainer Labbadia klar: "Fußball soll generell Freude bringen - das versuchen wir den Fans am Freitag wieder Nahe zu bringen."

+++ 13.03 Uhr: Gedenken an Opfer von Paris +++

Der HSV wird am Freitag den Terror-Opfern der Anschläge von Paris und auch dem verstorbenen Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt gedenken.

+++ 13.01 Uhr: PK beim HSV +++

Auch beim HSV findet jetzt die Pressekonferenz statt. Trainer Bruno Labbadia gibt sich kämpferisch. "Es ist nicht schön,was passiert. Ich lasse es nicht zu, dass mein Denken dadurch eingeschränkt wird", erklärt der Coach.

+++ 12.51 Uhr: Dank an die Sicherheitsbehörden +++

Merkels besonderer Dank gilt den Sicherheitsbehörden.

"Es ist noch einmal deutlich geworden, dass es gut ist, dass wir Sicherheitsbehörden haben - vor allen Dingen auch deshalb, damit es auch weiterhin möglich ist, Großveranstaltungen wie Fußballspiele in Deutschland durchzuführen und dass wir uns an diesen Veranstaltungen erfreuen können. Deshalb ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die für unsere Sicherheit sorgen", sagt die Kanzlerin und verabschiedet sich nach ihrem knapp zweiminütigen Statement wieder.

+++ 12.50 Uhr: Trotz Absage "ein Zeichen gesetzt" +++

"Ich möchte mich vor allem bei den Bürgerinnen und Bürgern Hannovers und bei den Fans noch einmal herzlich bedanken dafür, dass sie den Anweisungen der Polizei so ruhig und besonnen gefolgt sind", betont Merkel.

Obwohl das Spiel nicht habe stattfinden können, hätten die Menschen damit "auch ein Zeichen gesetzt".

Merkel bedankt sich außedem bei den Nationalmannschaften von Deutschland und den Niederlanden: "Besonders bei der deutschen Mannschaft, dass sie bereit war, dieses Spiel zu spielen, denn sie hatte ja schwere Tage hinter sich."

+++ 12.49 Uhr: "Im Zweifel für die Sicherheit" +++

"Ich war genauso traurig wie Millionen Fans, dass die Absage erfolgen musste", sagt Merkel: "Das sind schwierige Entscheidungen, vielleicht die schwierigsten im Spannungsfeld von Freiheit und Sicherheit. Aber gestern ist sie - und das ist richtig - im Zweifel für die Sicherheit getroffen worden."

+++ 12.48 Uhr: Merkel äußert sich zu Absage +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht in einem kurzen Statement im Kanzleramt über die gestrige Terrorwarnung und die Absage des Länderspiels. 

+++ 12.35 Uhr: Gladbach und Köln erhöhen Sicherheitsvorkehrungen +++

Borussia Mönchengladbach und der 1. FC Köln haben erhöhte Sicherheitsmaßnahmen für die kommenden Heimspiele angekündigt. Die Kontrollen beim Einlass würden "spürbar erhöht", teilte die Borussia vor der Begegnung gegen Hannover 96 am Samstag (15.30) mit. Auch Nachbar Köln will in der Partie gegen Mainz die Zahl der Ordnungskräfte "sichtbar erhöhen".

Konkrete Hinweise auf eine Gefahrenlage gebe es jedoch nicht, sagte Gladbachs Geschäftsführer Stephan Schippers: "Dennoch haben wir uns aufgrund der Ereignisse der vergangenen Tage und der allgemeinen Lage dazu entschlossen, die Sicherheitsvorkehrungen zu erhöhen."

In Mönchengladbach öffnen die Stadiontore aufgrund der Kontrollen bereits um 13.00 Uhr. Der Klub rät allen Fans, möglichst frühzeitig anzureisen. Nur vier Tage später steht für Gladbach in der Champions League gegen den FC Sevilla ein weiteres Heimspiel an. 

+++ 12.26 Uhr: Sollte der Spieltag abgesagt werden? +++

+++ 12.20 Uhr: Polizeigewerkschafts-Chef: "Bundesliga zu meistern" +++

Polizeigewerkschafts-Chef Rainer Wendt sieht den Fußball nicht als grundsätzlich bevorzugtes Ziel für Terror-Anschläge an.

"Der Fußball hat zwar tatsächlich eine hohe Öffentlichkeitswirkung und erfüllt dadurch eines der Ziele von Terroristen. Aber auch wenn der Fußball jetzt zweimal in kurzer Zeit betroffen gewesen ist, steht der Fußball nicht im Mittelpunkt. Das kann sich schnell wieder ändern", sagte Wendt.

Wendt sieht die Gefährdungslage für Sport-Großereignisse als unverändert an. "Alle Veranstaltungen werden stattfinden, wenn es keine belastbaren Hinweise gibt die dagegen sprechen. Für den Einzelfall in Hannover gab es Hinweise, und entsprechend wurde reagiert."

Auch für die Sicherung von zehntausenden Zuschauern bei den einzelnen Spielen der Bundesliga erwartet er keine zusätzlichen Auswirkungen: "Aufgrund der allgemeinen Lage ist ja schon einiges, ob sichtbar oder nicht sichtbar, hochgefahren worden. Bundesligaspiele und auch komplette Spieltage sind für die Polizei aber zu meistern."

+++ 12.15 Uhr: Ministerpräsident hält Absage weiter für richtig +++

Auch am Morgen danach hält Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil die Absage des Länderspiels für richtig. "Keiner ist zu Schaden gekommen und das ist ein Erfolg", erklärte der ehemalige Oberbürgermeister von Hannover am Mittwoch in der Landeshauptstadt.

Die Ereignisse seien ihm nahegegangen, dennoch sei die Entscheidung, die Partie nicht auszutragen, aus seiner Sicht alternativlos gewesen. Weil: "Es gab seit dem frühen Abend konkrete Anzeichen auf konkrete Gefahren."

Aber auch zur Entscheidung, die Begegnung überhaupt anzusetzen, stehe er nach wie vor. "Freie Gesellschaften dürfen sich nicht vom Terror einengen lassen", sagte der SPD-Politiker.

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) vertrat die gleiche Meinung wie Weil: "Es gab zu dieser Absage keine vertretbare Alternative."

+++ 11.57 Uhr: Drehvervot im Hamburger Volkspark +++

Rund um das Hamburger Volksparkstadion wurde am Mittwoch ein Drehverbot verhängt. Die Maßnahme wurde SPORT1 gegenüber damit begründet, dass man möglichen Gefährdern keine Anhaltspunkte zu den Sicherheitsmaßnahmen für das am Freitag stattfindende Bundesligaspiel zwischen dem HSV und Borussia Dortmund geben wolle.

Vor der Partie wird es am Mittwoch um 13 Uhr die Pressekonferenz der Hamburger geben. Die wichtigsten Aussagen der PK gibt es hier im Ticker.

+++ 11.40 Uhr: FIFA passt Sicherheitsvorkehrungen an +++

Bei der FIFA fließt die Absage des Länderspiels zwischen Deutschland und den Niederlanden in Hannover wegen Terror-Gefahr auch schon mit Blick auf die WM 2018 in Russland in die laufenden Bemühungen um Sicherheit ein.

"Ein enger Austausch zwischen den Organisatoren von Großveranstaltungen und den jeweiligen Behörden gehört heutzutage zum Standardverfahren. Ganz allgemein werden die Schutz- und Sicherheitsvorkehrungen bei Großveranstaltungen einschließlich der WM 2018 fortlaufend bewertet und angepasst, um den höchstmöglichen Standard sicherzustellen", teilte eine FIFA-Sprecherin mit.

Zu den konkreten Vorgängen in Hannover gab die FIFA wegen mangelnder Beteiligung an der Organisation der Begegnung keinen Kommentar ab. Der Weltverband betonte im Zusammenhang mit der Spielabsage allerdings, dass "Schutz und Sicherheit stets an erster Stelle stehen und Vorrang vor allen anderen Aspekten haben".

+++ 11.29 Uhr: Strutz wünscht sich "Normalität" +++

Auch Harald Strutz, Präsident des FSV Mainz 05, warnte vor Kurzschlussreaktionen. "Es ist wichtig, auch gesellschaftlich gesehen, jetzt den Weg in die Normalität zu gehen", sagte der Jurist: "Ich glaube, unsere Sicherheitsmaßnahmen bei den Bundesligaspielen sind ausreichend. Wir dürfen jetzt nicht den Fehler machen, mit noch mehr Kontrollen vorzupreschen."

Es sei "seit Jahren" die Problematik, "dass so etwas passieren" könne, dass "es Irrsinnige gib", sagte Strutz: "Natürlich hat es nun eine neue Qualität, aber es ist wichtig, dass wir versuchen, uns den Fußball nicht zerstören zu lassen."

+++ 11.21 Uhr: Eintschädigung für Fans +++

Nach dem wegen einer Terrorwarnung abgesagten Länderspiel in Hannover dürfen die Fans mit einer Entschädigung rechnen.

Alle Ticketkäufer hätten selbstverständlich das Recht auf eine Erstattung ihrer Tickets, teilte Bundesligist Hannover 96 am Mittwoch mit.

Der genaue Ablauf werde derzeit vom Veranstalter DFB geplant, hieß es weiter. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und Hannover würden im Tagesverlauf über die Vorgehensweise informieren.

+++ 11.12 Uhr: UEFA hält an EM-Plänen fest +++

In der Debatte über die Ausrichtung der EM-Endrunde 2016 in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli) sieht die UEFA trotz der offenkundig gestiegenen Gefährdung von Fußball-Großereignissen keinen Anlass zur Neubewertung ihrer Pläne für das Turnier.

"Es gilt nach wie vor, was bereits nach den Ereignissen von Paris verkündet wurde", hieß es in der UEFA-Mitteilung dazu.

Zu den Absage der Länderspiele in Deutschland und Belgien wegen Terror-Warnungen hält sich die UEFA bedeckt. "Die UEFA ist nicht in die Organisation von Freundschaftsspielen involviert und kann deswegen keine Stellung nehmen", teilte der Verband am Mittwoch auf SID-Anfrage mit.

+++ 11 Uhr: Kind: "Nicht in Hektik verfallen" +++

Hannovers Präsident Martin Kind warnt nach der Länderspielabsage vor vorschnellen Reaktionen.

"Am Wochenende sollte definitiv gespielt werden. Wir sollten nicht in Hektik und Aktionismus verfallen", meinte der 71-jährige Kind.

Er regte aber eine Sicherheitsdebatte an und nahm dabei die Deutsche Fußball Liga (DFL) in die Pflicht: "Der Fußball wird sich nach gestern mit allen Themen auseinandersetzen müssen. Besonders mit der Sicherheit. Die DFL muss die Meinungsführerschaft übernehmen, dann müssen wir gemeinsam Antworten finden."

+++ 10.58 Uhr: Bruchhagen ohne Angst ins Stadion +++

Der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen von Eintracht Frankfurt wird trotz der Vorkommnisse am Rande des Länderspiels zwischen Frankreich und Deutschland (2:0) am vergangenen Freitag in Paris und der Spielabsage von Hannover am Samstag "ohne Angstgefühle" ins Stadion gehen.

"Es bleibt mir nichts anderes übrig, als entspannt zu sein. Wir werden in Absprache mit den Sicherheitsbehörden die nötigen Schritte einleiten. Aber das Leben muss weitergehen", sagte Bruchhagen (67) und fügte an: "Nach dem 11. September 2001 hat man auch gedacht, die Welt bricht zusammen. So schrecklich das auch war, aber die Welt ist nicht zusammengebrochen."

+++ 10.55 Uhr: Watzke warnt vor Kapitulation" +++

Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat sich für die Durchführung des Bundesliga-Spieltages ausgesprochen. "Dass gespielt wird, steht außerhalb jeder Frage. Das wäre eine solche Kapitulation, das würde ja Freudenstürme in Syrien und anderswo auslösen", sagte Watzke und forderte: "Wir müssen weiterleben, sonst triumphieren die Terroristen."

+++ 10.45 Uhr: HSV gegen BVB findet statt +++

Das Freitagsspiel der Bundesliga zwischen dem Hamburger SV und Borussia Dortmund wird wie angesetzt stattfinden. Das bestätigte der BVB auf SPORT1-Anfrage.

"Wir haben uns nach den Anschlägen von Paris natürlich intensiv mit der Sicherheitslage beschäftigt und werden für unsere Veranstaltungen zusätzliche Vorkehrungen treffen", teilte die Borussia mit: "Wie immer werden wir über Details aber gerade aus Gründen der Sicherheit nicht öffentlich sprechen."

Der HSV bestätigte das Spiel auf seiner Homepage. Die Partie werde "trotz der jüngsten Vorkommnisse planmäßig stattfinden. Gerade jetzt in diesen schweren Zeiten werden wir ungebrochen unserer Bestimmung folgen. Mit jedem neuen Spiel bringen wir Tausende von Menschen zusammen, die ihre Begeisterung, Freude und Leidenschaft für den Fußball teilen", teilte der Klub mit: "Das ist unser Beitrag für eine friedliche Welt, auch am Freitagabend im Heimspiel gegen Borussia Dortmund."

+++ 9.52 Uhr: DFB-Team komplett abgereist +++

Nach der Länderspiel-Absage in Hannover haben bis Mittwochmorgen alle Spieler das Quartier der deutschen Nationalmannschaft in Barsinghausen verlassen. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit.

Als letzter Profi reiste demnach Weltmeister Shkodran Mustafi vom FC Valencia gegen 7.00 Uhr ab. Bundestrainer Joachim Löw hatte das Sporthotel Fuchsbachtal nach dem Ausfall des Klassikers gegen die Niederlande bereits am späten Abend verlassen und die Nacht in Hannover verbracht. Die meisten Spieler waren noch am Abend abgereist.

+++ 9.00 Uhr: Tote und Festnahmen in Paris +++

Beim Polizeieinsatz von Spezialkräften im Pariser Vorort St. Denis, in dem auch das Stade de France steht, hat es nach Bericht der AFP zwei Tote gegeben, dazu wurden offenbar drei Verdächtige festgenommen. Wie die Staatsanwaltschaft bestätigt, hat sich dabei eine Frau in die Luft gesprengt.

+++ 08.21 Uhr: Hannover 96 sagt Training ab +++

Nach der Terrorwarnung findet das Vormittagstraining von Hannover 96 nicht statt. "Wir haben das am Abend aus organisatorischen Gründen entschieden", bestätigte 96-Sprecher Alex Jacob SPORT1. Die Einheit am Nachmittag soll dagegen wie geplant stattfinden.

+++ 08.01 Uhr: "Ein Einzelfall" +++

Polizeigewerkschafts-Chef Rainer Wendt zur Absage in Hannover: "Die Entscheidung für die Absage fiel aufgrund von konkreten Hinweisen. Das war ein Einzelfall, der keine Wirkungen auf künftige Großereignisse entfalten wird", sagte der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft bei Sky.

+++ 07.26 Uhr: Weitere Details aus Paris +++

Wie AFP berichtet, gilt der Anti-Terror-Einsatz in Paris dem mutmaßlichen Drahtzieher der Anschläge am Rande des Länderspiels zwischen Frankreich und Deutschland, Abdelhamid Abaaoud. Im Pariser Stadtteil Saint-Denis, nahe des Stade de France, belagert ein Spezialkommando eine Wohnung. Dort sollen sich mindestens zwei Terroristen verschanzen. Es wird von mindestens einem Toten berichtet.

+++ 06.44 Uhr: Kein Sprengstoff-Fund in Hannover +++

Die Ermittlungen der Polizei in Hannover haben bis zum Mittwochmorgen noch keine Ergebnisse gebracht. Eine Sprecherin der Polizei erklärte, dass bei der Durchsuchung des Stadions bis zum Morgengrauen kein Sprengstoff gefunden worden sei. Auch seien bisher keine Verdächtigen festgenommen worden.

+++ 05.51 Uhr: Schießerei in Paris +++

Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP gab es in Paris bei einem Anti-Terror-Einsatz eine Schießerei nahe des Stade de France. Dabei wurden mehrere Polizisten verletzt. Ob der Einsatz im Zusammenhang mit dem Terroranschlag vom Freitag steht, ist noch unklar.

+++ 5.34 Uhr: Elftal sicher gelandet +++

Die niederländische Nationalmannschaft ist in der Nacht zu Mittwoch sicher in Amsterdam gelandet. Am Flughafen Schiphol wurde das Team von Sicherheitskräften und einer Sondereinheit der Polizei erwartet und auf dem Weg zum Flughafen-Hotel Sheraton begleitet.

Meldungen vom Vortag

+++ 23.45 Uhr: Kein Sprengstoff im Stadion gefunden +++

Die Polizei in Niedersachsen gibt auf Facebook ein neues Update der Lage bekannt. Demnach wurde bei der Durchsuchung des Stadions kein Sprengstoff ausfindig gemacht. 

+++ 23.24 Uhr: "Gleich gibt es einen Knall" +++

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtet von einer Lautsprecher-Durchsage der Polizei am Hauptbahnhof: "Gleich gibt es einen Knall - das ist normal"

Wie die Bild schreibt, soll die Polizei einen verdächtigen Koffer gesprengt haben. Danach stand fest: Es war kein Sprengstoff - Entwarnung. Die Gleise sind wieder frei gegeben.

+++ 23.13 Uhr: Auffällige Person gesichtet +++

Der NDR berichtet unter Berufung auf die Bundespolizei, dass eine Person, einen Gegenstand im Zug deponiert haben soll und ihn dann fluchtartig verlassen haben soll.

Inzwischen haben die Ermittler den Gegenstand als Attrappe identifiziert.

+++ 22.53 Uhr: Sprengstoff-Alarm in Zug +++

Der NDR berichtet, ein Sprengstoff-Spürhund hat in einem IC am Hauptbahnhof angeschlagen. Spezialisten sind im Einsatz.

+++ 21.49 Uhr: Hinweis kam offenbar von Geheimdienst +++

Die Sicherheitsbehörden in Hannover haben offenbar einen gezielten Hinweis auf einen geplanten Anschlag im Rahmen des Länderspiels erhalten. Spiegel Online und dpa berichten, dass der Hinweis von einem ausländischen Geheimdienst stammt. 

Innenminister Thomas de Maiziere betonte auf einer abendlichen Pressekonferenz: "Weitere Aussagen von mir würden dazu führen, dass wir künftig vielleicht keine Hinweise mehr bekommen. Einige Antworten würden die Bevölkerung verunsichern." 

+++ PK ist beendet +++

De Maiziere, Pistorius und Rauball haben die letzten Fragen der Journalisten bearbeitet.

+++ Frage zum Bundesliga-Spieltag +++

Liga-Präsident Rauball: "Denken wir drüber nach. Mein Eindruck ist: Der Fußball in Deutschland hat mit dem heutigen Tag in vielen Facetten eine andere Wendung bekommen."

De Maiziere: "Sind nicht bereit, unsere Lebensweisen zu ändern. Wollen ins Stadion und auf Weihnachtsmärkte gehen, wollen Volksfeste feiern. Das werden wir auch weiter tun."

Pistorius zu den Motiven: "Es geht darum, unsere Gesellschaft ins Mark zu treffen."

+++ Frage zu Festnahmen und Sprengstoff +++

Pistorius: "Bisher keine Festnahmen"

"Sprengstofffund lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht bestätigen."

+++ Frage zur Sicherheitslage +++

De Maiziere: "Weitere Aussagen von mir würden dazu führen, dass wir künftig vielleicht keine Hinweise mehr bekommen. Einige Antworten würden die Bevölkerung verunsichern." 

"Bitte die Öffentlichkeit um Vertrauensvorschuss."

"Hatten gute Gründe, bittere Gründe so zu entscheiden."

+++ Rauball zur Absage +++

"Trauriger Tag für deutschen Fußball."

"Habe sofort Oliver Bierhoff im Mannschaftsbus angerufen."

"Großen Respekt vor der Entscheidung. Ich weiß, wie schwer sie war. Schutz der Menschen muss höchste Priorität haben."

"Mannschaftsbus war fünf Kilometer entfernt."

"Spieler aus München sind noch heute Abend nach Hause geflogen. Die anderen mit PKW gefahren."

+++ Boris Pistorius, Innenminister Niedersachsen hat das Wort +++

"Hatten alle darauf gehofft, ein Zeichen zu setzen, nicht vor Terrorismus zurückzuweichen."

"Gute Zusammenarbeit. Dank an Polizeikräfte. Evakuierung außerordentlich geräuschlos abgelaufen. Zuschauer haben sich vorbildlich verhalten."

"Austragung des Spiels wäre nicht zu verantworten gewesen."

"Hoher Polizeieinsatz während der Nacht."

+++ De Maiziere: "Absage dringend empfohlen" +++

"Habe aus Schutz der Bevölkerung dringend empfohlen, dieses Spiel abzusagen."

"Abwägung war nicht früher möglich."

"Entscheidung nicht leicht gefallen. Bitte um Verständnis, dass ich Quelle und Ausmaß der Gefährdung nicht weiter nennen würde. Würde auf unser zukünftiges Verhalten schließen lassen. Dient nicht der nationalen Sicherheit unseres Landes."

"Im Zweifel hat der Schutz der Menschen immer Vorrang."

+++ 21.24 Uhr: PK mit de Maiziere +++

De Maiziere: "Absage auf meine Empfehlung."

"Gefährdung für Deutschland ist hoch, die Lage ist ernst."

"Schlägt man Hinweise in den Wind, kann das fatale Folgen haben."

"Jeder Hinweis wird abgeklärt, soweit es irgendwie geht."

+++ 21.15 Uhr: So reagieren die Sportstars +++

Die Länderspiel-Absage ist auch im Netz das Gesprächsstoff. Tennis-Star Sabine Lisicki twittert:"Wann hört das bitte auf!?? Länderspiele in Belgien und jetzt auch in Hannover abgesagt..."

Hans Sarpei kommentiert: "Der Terror hält Einzug in unser Leben. Was bis Freitag undenkbar war, ist seit diesen Tagen Realität. Ich bin entsetzt und tieftraurig."

Und Hockey-Spieler Moritz Fürste ist der Ansicht: 

Einfach auch mal ein lautes "GEIL" an die Verantwortlichen der Sicherheit. Denn auch SO BESIEGT man den Terror.

+++ 21.04 Uhr: "Kapitulation vor dem Terrorismus" +++

Jan Ahlers, Vorsitzender des Innenausschusses im niedersächsischen Landtag, sagt zu SPORT1: "Die Polizei sagt nicht einfach ohne Grund ab, da sind schon gewichtige Gründe, da geht wirklich Sicherheit vor Fußballspiel. Aber es ist irgendwie eine Kapitulation vor dem Terrorismus."

+++ 20.59 Uhr: Pressekonferenz verschoben +++

UPDATE: Die Pressekonferenz ist auf unbestimmte Zeit verschoben. 

+++ 20.54 Uhr: Polizei rät von Menschenansammlungen ab +++

"Man weiß nicht, was ein etwaiger Täter ersatzweise plant", sagt Kluwe beim TV-sender Phoenix.

+++ 20.46 Uhr: Offenbar Hinweise auf Anschlag mit islamistischem Hintergrund +++

Die dpa berichtet, der geplante Anschlag in Hannover soll einen islamistischen Hintergrund haben. Derweil bestätigte Polizei-Präsident Kluwe dem NDR: "Es war beabsichtigt, einen Sprengsatz im Stadion zu zünden." 

+++ 20.42 Uhr: Start der PK verzögert sich noch +++

Die Beteiligten lassen noch auf sich warten. Derweil erklärt Polizei-Präsident Kluwe, dass die Sicherheitsexperten die Nachricht von dem geplanten Anschlag "15 Minuten nach Öffnung der Stadiontore" erreicht habe.

+++ 20.12 Uhr: Polizei und de Maiziere geben Erklärung ab +++

Die Poliezi hat für 20.30 Uhr eine Pressekonferenz angekündigt, an der auch Bundesinnenminister Thomas de Maiziere und sein niedersächsischer Amtskollege Boris Pistorius (SPD) teilnehmen sollen.

+++ 20.05 Uhr: DFB-Team an einem sicheren Ort +++

DFB-Pressesprecher Jens Grittner twittert, dass die deutsche Mannschaft auf dem Weg ins Stadion von der Polizei umgeleitet worden ist und an einen sicheren Ort gebracht wurde.

+++ 19.55 Uhr: Offenbar konkreter Hinweis auf Sprengstoff-Anschlag +++

Immer mehr Informationen sickern durch: Offenbar haben die Sicherheitsverantwortlichen einen konkreten Hinweis auf einen geplanten Anschlag erhalten. 

Hannovers Polizeipräsident Volker Kluwe sprach im NDR von einer "konkreten Gefahrenlage für ganz Hannover". "Wir haben konkrete Hinweise gehabt, dass jemand im Stadion einen Sprengsatz zünden wollte"

+++ 19.42 Uhr: Stadion wird komplett geräumt +++

Die Sicherheitsbehörden haben eine großflächige Evakuierung eingeleitet.

+++ 19.41 Uhr: "Sicherheit geht vor" +++

"Sicherheit geht immer vor. Es ist eine Befürchtung, die man immer hat. Ich vertraue der Polizei, dass sie hier die richtige Entscheidung getroffen hat. Wenn eine Gefährdungslage vorliegt, dann müssen solche Schritte eingeleitet werden", sagte Hannovers Bürgermeister Stefan Schostok dem SID.

+++ 19.33 Uhr: Mannschaften schon auf dem Weg ins Stadion +++

Das DFB-Team erfährt im Mannschaftsbus auf dem weg zum Stadion von der Absage.

+++ 19.30 Uhr: Polizei verkündet "konkrete Gefährdung" +++

Die Polizei erklärt in einer Lautsprecher-Durchsage auf dem Stadiongelände die kurzfristige Absage: "Das Spiel wurde aufgrund einer konkreten Gefährdungslage abgesagt. Wir bitten Sie, sich vom Stadion zu entfernen."

+++ 19.21 Uhr: Länderspiel abgesagt +++

In Hannover überschlagen sich die Ereignisse: Das Länderspiel gegen die Niederlande wird eineinhalb Stunden vor Anpfiff völlig überraschend abgesagt. Ersten Berichten zufolge soll die Polizei auf dem Stadiongelände mindestens eine verdächtige Personen identifiziert haben.

+++ 19.07 Uhr: Höchste Sicherheitsstufe bei Einlasskontrolle +++

Die Polizei in Hannover geht kein Risiko. Sogar Taschen und Equipment von Journalisten werden minutiös durchsucht.

+++ 18.30 Uhr: Koffer gefunden - offenbar keine Gefahr +++

UPDATE: Die Polizei gibt Entwarnung. 

Eine Polizeisprecherin bestätigte dem NDR, dass ein herrenloser Koffer am Stadion in der Robert-Enke-Straße gefunden und untersucht wurde. Dieser sei allerdings harmlos gewesen.

Die zwischenzeitlichen Zufahrtssperren zum Stadion sollen wieder aufgehoben worden sein.

+++ 18.25 Uhr: Alarm in Hannover: Polizei findet verdächtigen Gegenstand +++

Vor dem Länderspiel gegen die Niederlande gibt es erneut Aufregung. Die Polizei bestätigt, dass in Stadionnähe ein verdächtiger Gegenstand gefunden wurde. Ersten Berichten zufolge soll es sich um einen Koffer handeln. Die Zufahrtswege zum Stadion wurden vorübergehend gesperrt.

+++ 17.26 Uhr: DFB-Junioren gedenken der Opfer von Paris +++

Das U21-EM-Qualifikationsspiel zwischen Deutschland und Österreich (ab 17.45 Uhr im LIVETICKER) steht ganz im Zeichen der Anschläge von Paris.

Bei der Einlaufzeremonie vor dem Spiel im Fürther Stadion am Laubenweg wird neben der deutschen und österreichischen Flagge auch die Tricolore auf dem Spielfeld zu sehen sein. Vor der Partie wird eine Schweigeminute im Gedenken an die Opfer von Paris abgehalten, beide Mannschaften laufen mit Trauerflor auf.

Zudem soll kurz nach dem Anpfiff eine Kapelle die Europahymne - Ludwig van Beethovens Ode an die Freude - anstimmen.

+++ 13.14 Uhr: Höwedes unterstützt DFB-Team +++

Ungeachtet seiner Verletzung wird Benedikt Höwedes nach Hannover zum Länderspiel des DFB-Teams gegen die Niederlande reisen, um nach den Anschlägen in Paris "ein Zeichen" für Freiheit und Demokratie zu setzen.

"Wir sind ein Team, das zusammen steht - wir sollten vor nichts Angst haben", sagte Schalkes Kapitän bei SPORT1.

Der Weltmeister, der erstmals nach seiner am 31. Oktober im Bundesligaspiel gegen den FC Ingolstadt (1:1) erlittenen Mittelhandfraktur eine individuelle Trainingseinheit auf dem Platz absolvierte, will seine Teamkollegen moralisch unterstützen.

Man solle nun nicht "mehr an Events teilnehmen oder sich nicht mehr vor die Tür trauen", ergänzte Höwedes und appellierte damit indirekt auch an die Fans, sich nicht einschüchtern zu lassen: "Wir alle sollten unser Leben normal weiterleben."  

+++ 12.25 Uhr: Französische Liga spielt am Wochenende +++

Nach den schweren Terrorangriffen von Paris vom vergangenen Freitag wird der französische Fußball am kommenden Wochenende wie geplant den Ligabetrieb fortführen. Dies bestätigte Sportminister Thierry Braillard der Nachrichtenagentur AFP.

Als Reaktion auf die Anschläge mit 129 Todesopfern waren im Großraum Paris am vergangenen Wochenende sämtliche Sportveranstaltungen ausgesetzt worden.

Zumindest die Ligue 1 und Ligue 2 waren aufgrund der Länderspielpause ohnehin spielfrei.

+++ 10.30 Uhr: Italien verschärft Sicherheitsmaßnahmen +++

Nach den Terroranschlägen in Paris hat auch das italienische Innenministerium die Sicherheitsvorkehrungen für das Länderspiel gegen Rumänien am Dienstagabend in Bologna verschärft.

Hunderte Polizisten sollen für die Sicherheit im und rund um das Stadion sorgen.

Die Spieler werden vor der Begegnung eine Schweigeminute zu Ehren der Opfer in Paris und eines Brandes in einer Diskothek in Bukarest einhalten, bei dem 50 Menschen ums Leben gekommen waren.

+++ 10.02 Uhr: UPDATE: Belgien erklärt Spielabsage +++ 

Nach der Absage des Länderspiels zwischen der belgischen Nationalmannschaft und Spanien hat der Fußball-Verband eine begründende Erklärung abgegeben.

"Wir bedauern außerordentlich, dass ein solches Spiel zwischen zwei motivierten Mannschaften so spät abgesagt werden muss und verstehen die Enttäuschung zahlreicher Fans", hieß es: "Wir wollen und können bei diesen außergewöhnlichen Rahmenbedingungen aber kein Sicherheitsrisiko für unsere Spieler und Anhänger eingehen."

Verbandspräsident Francois De Keersmaecker räumte am Dienstagvormittag ein, dass die Absage schlussendlich keine schwierige Entscheidung war: "Es ist nur eine Wahl möglich, wenn Menschenleben auf dem Spiel stehen."

600 Polizisten, die von Militärkräften unterstützt werden sollten, hätten die Sicherheit der Zuschauer im und um das Stadion gewährleisten sollen.

Belgien hatte am Montag nach den Terroranschlägen von Paris die Sicherheitsstufe von Niveau zwei auf drei erhöht. Der Grund war, dass einer der aus dem Brüsseler Stadtteil Molenbeek stammenden Täter von Paris nach wie vor in Belgien vermutet wird.

+++ 9.47 Uhr: Völler für höhere Sicherheitsstandards +++

Bayer Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler hat sich nach den Terroranschlägen von Paris für höhere Sicherheitsstandards in Stadien ausgesprochen.

"In Italien gibt es seit 2005 personalisierte Eintrittskarten. Und jeder hat sich am Flughafen schon mal geärgert, wenn es beim Sicherheitscheck dauert. Aber alles, was unserer Sicherheit dient, sollte uns wichtig sein", sagte der 55-Jährige der Bild.

Völler sprach sich zudem für die planmäßige Austragung der EM 2016 (10. Juni bis 10. Juli) in Frankreich aus.

"Sonst müsste man jede Großveranstaltung infrage stellen. Selbstverständlich muss man sich Gedanken machen, aber man darf sich auch nicht verrückt machen lassen", so der Weltmeister von 1990.

+++ 9.44 Uhr: Beckham entging 1998 Anschlag +++

Auf die englische Nationalmannschaft sollte während der WM 1998 in Frankreich ein Anschlag verübt werden.

Der englische Autor Adam Robinson berichtete 2002 in seinem Buch "Terror on the Pitch" von einem Plan der "Groupe Islamique Arme", die sich das Gruppenspiel zwischen England und Tunesien als Ziel ihres Anschlags auserkoren hatte.

Die Gruppe wollte mit gestohlenen Uniformen und gefälschten Pässen in den Innenraum des Stadions kommen. Dort sollte es dann ein Massaker geben. Spieler wie David Beckham und Alan Shearer standen auf der Todesliste der Terroristen und sollten durch gezielte Schüsse getötet werden.

Zudem sollten Bomben auf die englische Bank und in die Fans geworfen werden. Glücklicherweise bekam die Polizei im Vorfeld der Aktion Wind von der Sache und konnte die Terroristen noch vor dem WM festnehmen.  

+++ 9.03 Uhr: Löw schenkt sich Taktik-Besprechung +++ 

Bundestrainer Joachim Löw will vor dem Spiel auf eine besondere Ansprache verzichten: "Es wird keine sportliche Sitzung geben, ich werde nicht über Holland oder taktische Varianten sprechen. Es geht in diesem Spiel um eine andere Botschaft."

+++ 8.44 Uhr: Einlauf-Kinder in Frankreich-Trikots? +++ 

Schon tags zuvor hatte Nationalelf-Manager Oliver Bierhoff erklärt: "Wir werden die Symbolik, die das Spiel ja hat, durch Maßnahmen darstellen. Auf jeden Fall wird vor Beginn des Spiels etwas passieren."

So ist es laut Bierhoff denkbar, dass vor dem Spiel neben den Hymnen von Deutschland und Holland auch die französische "Marseillaise" gespielt wird. Und: Womöglich tragen die Einlauf-Kinder Frankreich-Trikots.

+++ 8.15 Uhr: Partie nicht ausverkauft +++ 

Zum Spiel des DFB-Teams gegen die Niederlande werden rund 35 000 Zuschauer erwartet, aber erst 31 000 Karten sind verkauft. Im Online-Ticketshop des DFB gibt es nach wir vor einzelne Karten in fast allen Kategorien. 

+++ 7.22 Uhr: Nur Merkel und drei Minister +++  

Wie die Bundesregierung bekanntgab, werden neben Bundeskanzlerin Angela Merkel nur Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, Justizminister Heiko Maas und Innenminister Thomas de Maiziere im Stadion dabei sein.

Zunächst hatte es geheißen, das gesamte Kabinett werde kommen.

+++ 7.01 Uhr: Großes Sicherheitsaufgebot in Hannover +++  

Die Polizeipräsenz beim Spiel Deutschland geben die Niederlande ist enorm.

Mehr als drei Hundertschaften sollen im Einsatz sein, dazu kommen weitere Einsatzkräfte der Bundespolizei.

Die Beamten sollen zudem das gesamte Stadtgebiet überwachen und werden dabei Maschinenpistolen tragen.

Spürhunde suchen das gesamte Stadion nach Sprengstoff ab. Die Sicherheitskontrollen an den Eingängen der Arena werden aber weiter von Ordnern durchgeführt, die auch bei Bundesliga-Spielen von Hannover 96 im Einsatz sind.

+++ 6.50 Uhr: Belgien gegen Spanien abgesagt +++  

Die belgische Regierung hat das Länderspiel zwischen der belgischen Fußball-Nationalmannschaft und Europameister Spanien aus Sicherheitsgründen abgesagt.

Das Spiel sollte am Dienstag um 20.45 Uhr im König-Baudouin-Stadion in Brüssel stattfinden.

Belgien hatte am Montag nach den Terroranschlägen von Paris die Sicherheitsstufe von Niveau zwei auf drei erhöht. Der Grund war, dass einer der aus dem Brüsseler Stadtteil Molenbeek stammenden Täter von Paris nach wie vor in Belgien vermutet wird.

Die Polizei fürchtete zudem die Gefahr eines Anschlags auch beim Spiel in Brüssel.

+++ 21.10 Uhr: Irland gedenkt der Opfer +++

Vor dem EM-Playoff-Spiel zwischen Irland und Bosnien-Herzegowina in Dublin gedenken Fans und Spieler den Terroropfern: Vor dem Anpfiff wird eine Schweigeminute abgehalten.

+++ 18.55 Uhr: PK der Niederländer beginnt +++

Vor dem morgigen Testspiel gegen Deutschland spricht nun Bondscoach Danny Blind: Er spricht als "Mensch sein tiefstes Mitgefühl für die Opfer des Terrors in Paris aus. Es soll hier nicht um das sportliche auf dem Rasen gehen. Es soll ein Freundschaftsspiel im echten Wortsinn werden. Das sportliche Ergebnis spielt keine Rolle."

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