"Tut mir leid": Löw erklärt das Götze-Aus
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Dortmund und München - Kadernominierung kurios beim DFB: Joachim Löws Aufgebot überraschte die Planer der Kaderwand in Dortmund mit seiner Entscheidung gegen Mario Götze.

Entschied sich Bundestrainer Joachim Löw etwa erst im allerletzten Moment gegen eine Nominierung von WM-Held Mario Götze? Oder ist diese Anekdote eine Folge einer gelungenen Geheimhaltungspolitik.

Nach SPORT1-Informationen waren die Macher der Kaderwand am Deutschen Fußball-Museum in Dortmund auf jeden Fall auf eine Götze-Nominierung vorbereitet. Das Foto des BVB-Spielers war bereits gedruckt und kann nach seiner Nicht-Nominierung nun nicht mehr verwendet werden. Entsorgt ist es mittlerweile auch schon.

Der Platz zwischen Matthias Ginter und Ilkay Gündogan wäre eigentlich für den 25-Jährigen reserviert gewesen, dort prangt jetzt aber immer noch das schwarze, anonymisierte Konterfei, das mit den 25 anderen am Vortag der Nominierung enthüllt wurde.

Am linken Rand zwischen Matthias Ginter und Ilkay Gündogan sollte Mario Götze seinen Platz finden © Florian Plettenberg

Was zum nächsten Problem führt: An der Wand sind bisher nur 26 Bildchen für den vorläufigen Kader der Deutschen Nationalmannschaft für die WM in Russland vorgesehen, doch am Dienstag überraschte Bundestrainer Joachim Löw mit 27 Kickern, die er mit ins Trainingslager nach Südtirol nimmt, bevor er bis spätestens 4. Juni noch vier Spieler aus dem Aufgebot streichen muss.

So sollte die DFB-Kaderwand eigentlich beklebt werden
So sollte die DFB-Kaderwand eigentlich beklebt werden © Florian Plettenberg

Wo genau der 27. Spieler nun seinen Platz finden soll, ist noch nicht bekannt. Sicher ist nur: Die Köpfe von Überraschungs-Mann Nils Petersen und auch von Bayer-Verteidiger Jonathan Tah müssen nach SPORT1-Informationen noch nachgedruckt werden.

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