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Matthias Sammer war von 2006 bis 2012 Sportdirektor beim DFB
Matthias Sammer war von 2006 bis 2012 Sportdirektor beim DFB © Getty Images
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Klaus Sammer kann sich nicht vorstellen, dass Sohn Matthias bei einem Rücktritt von Joachim Löw dessen Nachfolge antreten wird. Er glaubt an einen Schnitt im DFB-Team.

Klaus Sammer, Vater des früheren Fußball-Europameisters Matthias Sammer, glaubt nicht, dass sein Sohn als möglicher Nachfolger von Joachim Löw für das Amt des Bundestrainers zur Verfügung stehen würde. "Ich glaube nicht, dass er es machen würde", sagte Sammer senior der Sächsischen Zeitung.

Der frühere Sportdirektor von Bayern München wurde zuletzt ebenso als möglicher Löw-Nachfolger genannt wie Löws Assistent Thomas Schneider oder U21-Trainer Stefan Kuntz. Löw will sich in den kommenden Tagen zu seiner Zukunft äußern, nachdem er mit dem Vorrunden-Aus bei der WM in Russland ein Debakel erlebt hat.

Sammer senior, zu DDR-Zeiten erfolgreicher Spieler von Dynamo Dresden, geht davon aus, dass Löw die richtigen Schlüsse ziehen wird. "Es ist denkbar, dass er zurücktritt, aber ich würde das nicht fordern. Wer so erfolgreich ist wie er, hat seine Arbeit gut gemacht", sagte Sammer.

Ein Grund für die Probleme der deutschen Mannschaft sei, dass die kleinen Mannschaften aufgeholt hätten, "das Leistungsniveau hat sich verdichtet", sagte der 75-Jährige, der von Konsequenzen im deutschen Team ausgeht: "Es wird sicher einen Schnitt geben müssen, der Bonus für einige verdiente Spieler ist weg."

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