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Franz Beckenbauer (l.) und Uli Hoeneß wurden 1974 zusammen Weltmeister
Franz Beckenbauer (l.) und Uli Hoeneß zeigten sich zufrieden mit dem Länderspiel gegen Frankreich © Getty Images
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Für den Bayern-Präsidenten war das 0:0 des DFB-Teams gegen Frankreich nach dem WM-Debakel "eine gute Antwort". Auch Franz Beckenbauer ist zufrieden.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat sich nach dem 0:0 gegen Weltmeister Frankreich lobend über die deutsche Fußball-Nationalmannschaft geäußert.

"Mir hat das Spiel sehr gut gefallen", sagte der 66-Jährige dem SID: "In der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft sehr gut gespielt und sie hätte den Sieg verdient gehabt. Nach all den Vorzeichen, die nicht so positiv waren, war das nach der WM eine gute Antwort."

Hoeneß: "Mich interessiert das auf dem Platz"

Löws öffentliche WM-Analyse vor einer Woche sei für ihn nicht wichtig gewesen. "Mich interessiert nicht das, was erzählt wird, sondern das, was ich auf dem Platz sehe", sagte Hoeneß: "Da scheinen die Verantwortlichen die richtigen Schlüsse gezogen zu haben. Ich finde, dass man nach dem Debakel von Russland ein sehr gutes Spiel gemacht hat. Deshalb bin ich jetzt optimistischer."

Auch Franz Beckenbauer sieht das DFB-Team "auf einem guten Weg".

Das erste Spiel nach dem WM-Debakel habe dem 72-Jährigen "ganz gut gefallen", sagte Beckenbauer: "Man hat deutlich gemerkt, dass die Spieler wieder den Willen haben, für das Land zu spielen und wieder eine Mannschaft sein wollen."

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Beckenbauer sieht Willen beim DFB-Team

Während der WM in Russland habe das Team von Bundestrainer Joachim Löw nicht "den nötigen Einsatz" gezeigt. "Das war ja richtig, dass man ihnen das angekreidet hat", sagte Beckenbauer, der als Spieler (1974) und Teamchef (1990) Weltmeister geworden war: "Das war einfach zu wenig, um bei einer WM erfolgreich zu sein."

Das Wichtigste sei nun, "gut zu spielen und zu gewinnen."

Gegen Frankreich habe sich "von Anfang an abgezeichnet, dass beide Mannschaften nicht verlieren wollen, um einen guten Start in die Saison zu haben", sagte Beckenbauer: "Das kann man beiden zubilligen und so haben sie auch gespielt. Aber es war trotz allem eine gute Leistung."

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Mit Blick auf die Wirren um das Erdogan-Foto und den Rücktritt von Mesut Özil fügte der 72-Jährige an: "Dann erübrigt sich das andere von selbst. Aber das ist klar, dass wenn man nicht die Leistungen bringt, andere Schauplätze aufgerissen werden."

Der nächste Gegner Peru am Sonntag (20.45 Uhr im LIVETICKER) in Sinsheim sei "natürlich eine andere Gewichtsklasse", sagte der frühere Präsident von Bayern München: "Aber ich denke, man wird versuchen, den Aufwind von Donnerstag zu erhalten. Ich kann mir vorstellen, dass sie gegen Peru mit einer ähnlichen Leistung wie gegen Frankreich gewinnen."

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