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Julian Brandt spricht in den höchsten Tönen vom aussortierten Bayern-Trio und deren Wirken in der Nationalmannschaft. Er glaubt nicht an die Endgültigkeit der Entscheidung.

Julian Brandt hat auf der DFB-Pressekonferenz vor dem Länderspiel gegen Serbien am Mittwoch (Testspiel: Deutschland - Serbien ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) in den höchsten Tönen von den aussortierten Mats Hummels, Thomas Müller und Jerome Boateng und deren Einfluss in der Mannschaft gesprochen. 

"Grundsätzlich waren es die Charaktere. Sie wollten im Training, eigentlich immer. Sie haben andere Spieler immer mit der Körpersprache mitgerissen", sagte der Leverkusener: "Ich habe aber in den fast drei Jahren viel von ihnen gelernt, um zu reifen. Dafür bin ich ihnen dankbar."

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Von der Entscheidung des Bundestrainers, in Zukunft erst einmal ohne das Trio zu planen, sei er auch überrascht gewesen. Aber für Brandt ist klar: "Die Verjüngungskur beginnt jetzt. Es ist so wie es ist. Wir werden das so annehmen."

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Brandt glaubt nicht an Endgültigkeit der Entscheidung

Aber der 22-Jährige glaubt nicht, dass "das ein endgültiger Strich ist. Die nächsten Spiele werden ohne sie stattfinden, aber man sieht sich immer zwei Mal im Leben." Nun muss das DFB-Team aber erst einmal ohne das erfahrene Trio auskommen.

Für den Offensivspieler aber kein Problem: "Wir haben natürlich viel vor. Die Mannschaft ist jetzt noch ein bisschen jünger geworden. Viele junge Spieler, unter anderem ich auch, wollen mehr in die Verantwortung gehen. Wir müssen uns das über die Zeit aneignen."

Brandt bestritt für die deutsche Nationalmannschaft bisher 23 Spiele und erzielte dabei zwei Tore. 

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