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Manuel Neuer rutscht aufgrund der Verletzung von ter Stegen ins deutsche Tor
Manuel Neuer rutscht aufgrund der Verletzung von ter Stegen ins deutsche Tor © Getty Images
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Im Fall der erfolgreichen EM-Qualifikation erhält das DFB-Team eine geringere Prämie als ursprünglich vorgesehen. Die Mannschaft akzeptiert dies.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft um Kapitän Manuel Neuer muss im Falle der erfolgreichen EM-Qualifikation Abstriche machen und erhält Prämien von nur noch höchstens drei Millionen Euro.

Diese im Vergleich zu 2016 geringere Summe wird fällig, sollten sich Neuer und Co. in Gruppe C mit Erzrivale Niederlande, Nordirland, Weißrussland und Estland als Tabellenerster durchsetzen. Für Platz zwei gäbe es immerhin noch zwei Millionen Euro. Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bekannt.

"Klares Bekenntnis zum Leistungsprinzip"

Die Mannschaft gebe damit "ein klares Bekenntnis zum Leistungsprinzip ab", hieß es vonseiten des Verbandes. Das Szenario einer Quali als Gruppendritter über die Playoffs sei in den Verhandlungen zwischen Neuer und Generalsekretär Friedrich Curtius gar nicht erst besprochen worden. Die Verteilung der Prämien wird innerhalb der Mannschaft festgelegt. Für den Titelgewinn bei der Paneuropa-EM waren zuletzt 300.000 Euro als Preisgeld pro Spieler im Gespräch.

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"Die Gesamtprämie fällt im Vergleich zu Vereinbarungen aus zurückliegenden Qualifikationsrunden insgesamt geringer aus", betonte Curtius. Neuer habe für die Mannschaft "sehr entschlossen deutlich gemacht, dass sie unabhängig von dieser Prämienregelung alles in die Waagschale werfen wird", um sich so schnell wie möglich und direkt zu qualifizieren. Der Start der stark verjüngten Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw war beim 3:2 in den Niederlanden erfolgreich.

"Es ist ein gutes Zeichen, dass sich die Mannschaft klar dem Leistungsgedanken unterwirft, das spricht für den Charakter der Spieler", sagte Oliver Bierhoff, Direktor Nationalmannschaften und Akademie beim DFB.

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