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Uli Hoeneß erneuert seine Kritik an der Anzahl der Länderspiel-Termine. Der Bayern-Boss kündigt weitere Gespräche an und hat bereits einen Vorschlag parat.

Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat erneut die Anzahl der Länderspiel-Termine kritisiert und einen Vorstoß dagegen angekündigt.

"Es gibt schon drei Unterbrechungen durch Länderspiele. Das ist ein Wahnsinn, das muss geändert werden. Jedes Mal, wenn die Mannschaften ein bisschen im Rhythmus sind, dann ist wieder so ein Länderspiel", schimpfte Hoeneß nach dem 3:0 des deutschen Rekordmeisters zum Champions-League-Auftakt gegen Roter Stern Belgrad.

Hoeneß kündigt Vorstoß an 

Das könne "so nicht weitergehen", betonte Hoeneß und ergänzte: "In der besten Jahreszeit wird der Liga die Attraktion genommen. Wir werden intervenieren!" Wo oder bei wem die Bayern vorstellig werden wollen, führte Hoeneß nicht aus.

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Länderspiele lieber im Januar 

Für die Nationalmannschaften sind im September, Oktober und November im Rahmenterminkalender jeweils bis zu zehn Tage für Länderspiele blockiert. Die Bundesliga habe eine "ganz andere Attraktivität als diese Länderspiele. Man muss wirklich mal darüber nachdenken, ob man in der allerbesten Fußballzeit nicht die Bundesliga durchspielen lassen sollte", hatte Hoeneß bereits in der vergangenen Woche im AZ-Interview gesagt und angefügt: "Die Länderspiele könnten auch im Januar stattfinden, wenn es kalt ist."

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