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Stefan Kuntz spricht im SPORT1-Social-Format "Split It!" auch über Bakery Jatta. Dabei äußert er sich auch zu einer möglichen Karriere Jattas in der U21.

Der nun zu den Akten gelegte "Fall Bakery Jatta" hat in den vergangenen Wochen Schlagzeilen gemacht. Auch U21-Bundestrainer Stefan Kuntz hat die öffentlichen Diskussionen intensiv verfolgt.

"Da gibt es eine offizielle Meinung von mir als U21-Trainer und es gibt eine private Meinung. Das muss man schon unterscheiden", sagte Kuntz im SPORT1-Social-Format "Split It!".

Kuntz sprach in diesem Zusammenhang auch über eine mögliche Karriere des HSV-Stürmers in der deutschen U21.

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Kuntz will Jatta von U21 überzeugen

"Ich würde gerne versuchen, Bakery bei der Einbürgerung zu helfen, weil ich ihn gerne von der U21 überzeugen möchte. Auf diesem Weg waren wir schon, und dann kam diese, für meine Begriffe, etwas unsägliche Diskussion", ergänzte Kuntz.

Das Bezirksamt Hamburg-Mitte hatte am Montag die Ermittlungen gegen Jatta eingestellt, einen Tag später zogen die Zweitligisten Karlsruher SC, VfL Bochum und 1. FC Nürnberg ihre Einsprüche gegen die Wertung ihrer Punktspiele gegen den Hamburger SV zurück. Damit ist auch die für den 9. September geplante Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht hinfällig. Am 7. August hatte die Sport Bild einen Bericht über angebliche Zweifel an der Identität Jattas veröffentlicht.

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Der 21-Jährige wäre in der soeben gestarteten Qualifikation zur U21 EM 2021 spielberechtigt. Bei den Olympischen Spielen 2020, für die sich das deutsche Team qualifiziert hat, liegt die Altersgrenze bei 23 Jahren, zudem darf Kuntz noch drei ältere Spieler nominieren.

Bierhoff äußert sich auf DFB-PK

Auf der Pressekonferenz des DFB am Dienstagmittag wollte sich Oliver Bierhoff nicht näher zum Fall Jatta äußern. "Ich habe den Fall nicht intensiv verfolgt. Natürlich ist es wichtig, dass es geklärt ist und dass man dem nachgeht", sagte Bierhoff, Direktor Nationalmannschaft und Akademie.

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Kuntz fügte im Gespräch bei "Split It!" an: "Es ist ja eine nicht komplett auf Fakten basierende Geschichte. Mir wäre es immer lieber, wenn man so etwas Existenzielles erst dann veröffentlicht, wenn echt mehr Fleisch am Knochen ist."

Kuntz wünscht sich, dass das Thema jetzt beendet sei.

"Wenn es jetzt beendet ist, werde ich warten, bis unser neuer Präsident gewählt ist. Dann werde ich bei ihm im Büro sitzen und ihn fragen, ob wir nicht alles tun wollen, um Bakery von uns zu begeistern", erklärte der 56-Jährige.

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