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Stefan Kuntz ist Trainer der U21
Stefan Kuntz ist Trainer der U21 © Getty Images
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U21-Trainer Stefan Kuntz warnt vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen Wales vor dem Gegner. Seine Mannschaft habe gegen Griechenland "zu naiv" agiert.

Auf die neue deutsche U21-Nationalmannschaft wartet am Dienstag zum Start der EM-Qualifikation ein echter Prüfstein.

Das Team von DFB-Trainer Stefan Kuntz trifft in Wrexham auf Gastgeber Wales, der am Freitag an gleicher Stelle Belgien überraschend mit 1:0 geschlagen hatte. "Das wird auf der Insel alles andere als ein Spaziergang", sagte Kuntz vor der Begegnung im Racecourse Ground (U21, EM-Qualifikation: Wales - Deutschland Di., ab 20 Uhr im LIVETICKER).

Kuntz hatte eigentlich die Belgier zum Favoriten der Gruppe 9 erklärt, nun führen Wales und Bosnien-Herzegowina mit drei Punkten die Tabelle an. Nur der Gruppensieger erreicht sicher die EM 2021 in Ungarn und Slowenien.

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"Wir haben ein paar Dinge ganz gut gemacht"

"In Wales wird uns sicher mehr abverlangt werden, auch was das Körperliche anbelangt. Da waren wir teilweise ein bisschen zu naiv", sagte Kuntz nach dem 2:0 gegen Griechenland in Zwickau, bei dem gleich 19 Debütanten im Kader standen. Der Europameister von 1996 sah aber auch Positives: "Wir haben ein paar Dinge schon ganz gut gemacht. Die Spielfreude und der Mut haben mir gefallen."

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Die Hoffnungen in Wales ruhen nicht zuletzt auf Stürmer Lukas Nmecha, der 75 Kilometer nordöstlich von Wrexham in Wythenshawe bei Manchester aufwuchs. Der Stürmer des VfL Wolfsburg ist einer von nur drei Spielern im Kader, die im Sommer mit der U21 Vize-Europameister wurden. Gegen Griechenland hatte der 20-Jährige seinen ersten Treffer im DFB-Trikot erzielt. "Bei meinem Verein habe ich bislang noch nicht so viel gespielt. Schön, wenn man zeigen kann, was man kann", sagte Nmecha.

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Kuntz hatte vor der EM-Qualifikation Belgien zum Favoriten erklärt. "In deren EM-Kader 2019 standen acht Spieler des Jahrgangs 1998 und jünger, die jetzt auch in der Quali auflaufen. Damit sollte sich die Favoritenrolle bei uns in der Gruppe erübrigen. In der gegenwärtigen Situation sehe ich die Belgier vor uns", hatte er dem Magazin 11Freunde gesagt.

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