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Nach dem enttäuschenden Auftritt gegen die Türkei fordert Manuel Neuer einen neuen Teamgeist im DFB-Team. Als positives Beispiel nennt der Keeper den FC Bayern.

Das 3:3 gegen die Türkei am vergangenen Mittwoch hat es mal wieder gezeigt: Ohne die Bayern-Stars geht bei der deutschen Nationalmannschaft nicht viel.

Nachdem das DFB-Team während der 90 Minuten von Köln drei Mal eine Führung verspielte, regte sich im Anschluss teils heftige Kritik. Vor allem Ehrenspielführer Lothar Matthäus teilte gegen Joachim Löw aus und attestierte dem Bundestrainer taktische Fehler.

"Wieder kosteten taktische Fehler von Jogi Löw bei den Einwechslungen den Sieg", sagte er in der Bild. Für Matthäus ist auch klar, dass "für Deutschland keiner mehr den Fernseher einschalte, weil "viele Spieler wie Nico Schulz auflaufen, die in ihren Vereinen auf der Bank sitzen".   

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Damit es im Nations-League-Spiel gegen die Ukraine in Kiew am Samstag (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER)  besser klappt, appelliert Manuel Neuer an das Zusammengehörigkeitsgefühl im DFB-Team. 

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"Wir haben mit dem FC Bayern zuletzt natürlich viele Titel gewonnen. Das wollen wir auch mit der Nationalmannschaft. Beim FC Bayern war der Teamgeist ausschlaggebend dafür, dass wir so erfolgreich waren. Diesen Teamgeist wollen wir auch hier entwickeln", sagte Neuer während der PK vor dem Ukraine-Spiel.

Dass dies - im Gegensatz zum FC Bayern - ein schwierigeres Unterfangen ist, weiß auch der Keeper. "Dafür brauchen wir Zeit, Spiele und Trainingseinheiten. Das ist bei der Nationalmannschaft leider sehr rar. Wir müssen so oft wie möglich zusammen sein."

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