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DFB-Frauen womöglich ohne Kapitänin
DFB-Frauen womöglich ohne Kapitänin © AFP/SID/JEAN-PHILIPPE KSIAZEK
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Einsatz von Kapitänin Popp gegen Australien weiter auf der Kippe

Die deutschen Fußballerinnen müssen im Länderspiel gegen Australien am Samstag (16.10 Uhr/ARD) in Wiesbaden womöglich ohne Kapitänin Alexandra Popp auskommen. Die Wolfsburgerin war trotz einer starken Prellung am linken Unterschenkel zum Nationalteam gereist.

"Ob es für das Spiel morgen reicht, hängt von den Eindrücken im Abschlusstraining ab", sagte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg während der digitalen Pressekonferenz am Freitag. Falls ein Einsatz noch zu früh komme, werde Popp aber sicher zum zweiten Test gegen Norwegen am Dienstag (16.00 Uhr/ZDF) bereit sein. 

Ihre Blessur stammte aus Wolfsburgs DFB-Pokal-Halbfinalsieg gegen Bayern München am vergangenen Sonntag (2:0). Alle anderen Spielerinnen sind laut Bundestrainerin "zumindest teileinsatzfähig".

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Im Tor wird die aktuelle Nummer eins Merle Frohms (Eintracht Frankfurt) gegen Australien spielen, gegen Norwegen soll Ann-Katrin Berger (FC Chelsea) ihr zweites Länderspiel bestreiten. Für Teil eins des Test-Doppelpacks hat sich auch DFB-Präsident Fritz Keller angekündigt.

Voss-Tecklenburg sprühte vor Vorfreude auf das Duell mit den taktisch schwer einzuschätzenden Matildas aus Down Under, die aufgrund der Coronakrise erstmals nach über einem Jahr Pause ein Länderspiel absolvieren, dazu noch unter dem neuen Cheftrainer Tony Gustavsson. "Wir wissen aber, dass etwas richtig Gutes auf uns zukommt. Sie nehmen sich viel vor, auch mit der WM 2023 im eigenen Land." 

Angreiferin Lea Schüller ist gespannt auf Star-Stürmerin Sam Kerr. "Ich bekomme im Internet mit, dass sie viele Tore schießt, es ist beeindruckend, wie effektiv sie ist", sagte die Torjägerin von Bayern München, "da kann ich mir sicher auch noch was abgucken."

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