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Leverkusens Julian Baumgartlinger geht mit ÖFB-Boss Leo Windtner ins Gericht
Leverkusens Julian Baumgartlinger geht mit ÖFB-Boss Leo Windtner ins Gericht © Getty Images
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Nach vergeigtem Quali-Start löst Österreich das Ticket für die EM. Julian Baumgartlinger äußert trotzdem Kritik - besonders an ÖFB-Boss Leo Windtner.

Mit sieben Bundesliga-Legionären in der Startelf hat sich Österreich mit dem 2:1 (1:0) gegen Nordmazedonien vorzeitig für die EM 2020 qualifiziert.

Trotz des Erfolgs gab es für Julian Baumgartlinger Grund dazu, scharfe Kritik zu äußern. "Da sind aus den eigenen Reihen Schüsse gekommen. Schön wäre gewesen, wenn das intern besprochen worden wäre", sagte der Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen und bezog sich damit auf Aussagen von ÖFB-Präsident Leo Windtner. (SERVICE: Spielplan und Ergebnisse der EM-Qualifikation)

Der 69-Jährige hatte nach der Pleite gegen Israel gesagt, dass ihn das Gegentor zum 1:2 an das Verhalten einer "Schülermannschaft" erinnert habe. Baumgartlinger konterte nach der erfolgreichen EM-Qualifikation: "Wir haben uns das Schülermannschaftsthema des öfteren gegeben – schön, dass wir die erste Schülermannschaft sind, die sich für die EM qualifiziert hat", sagte der 31-Jährige. "Es ist oft so, dass sich der Direktor nur im Erfolgsfall vor die Mannschaft stellt und sonst draufhaut. Das kennen wir schon."

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Baumgartlinger kritisiert Windtner

Mannschaft und Trainer seien  "in vielen Phasen auf uns alleine gestellt. Das war nicht einfach und hat uns extrem stark gemacht." Und weiter: "Wir haben die Antwort auf dem Platz gegeben." (SERVICE: Tabellen der EM-Qualifikation)

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Für Windtner ist das Thema "längst ausgestanden". Der ÖFB-Boss machte deutlich: "Wir haben uns ausgeredet. Ich weiß, dass er nachher einigermaßen sauer war. Aber ich glaube, wir haben auch allen Grund gehabt, sauer zu sein nach der Vorstellung in Israel. Aber wir haben die Dinge ausgeräumt. Es war immer meine Diktion, dass sich alle an der Nase nehmen müssen, und das ist auch geschehen."

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