vergrößernverkleinern
Kevn De Bruyne wütet gegen den Auslosungsmodus der EM 2020
Kevn De Bruyne wütet gegen den Auslosungsmodus der EM 2020 © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Kevin De Bruyne schimpft über das Auslosungswirrwarr zur EM 2020. Der Belgier spricht von einem "Fake-Wettbewerb" und von "Schande".

Der Auslosungsmodus zur EM 2020 hat schon für manche Empörung oder Irritation gesorgt - was Kevin De Bruyne nun gesagt hat, geht aber noch eine Stufe weiter.

"Es ist eine Schande", sagte der Belgier nach dem letzten Qualifikationsspieltag. "Für mich fühlt es sich wie ein Fake-Wettbewerb an." Fußball sei immer mehr zum "Business" geworden.

Hintergrund: Die offizielle Auslosung für die EM findet am 30. November statt. Belgien steht mit Italien, England, Deutschland, Spanien und der Ukraine in Topf eins. Da vier dieser Nationen aber Gastgeber des Turniers sind, müssen nur Belgien und die Ukraine während der Gruppenphase reisen.

Anzeige

DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Dieser Umstand schreibt es vor, dass Belgien in einer Gruppe sein muss, die zwei Gastgeber beinhaltet. In den Töpfen zwei und drei ergeben sich daraus lediglich Russland und Dänemark - als feststehende Gegner, noch ehe es zur Auslosung gekommen ist.

Jetzt aktuelle Fanartikel der internationalen Top-Klubs bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE

Belgien wartet nur noch auf den dritten Gegner, der sich im März während der Playoffs entscheidet. Dass bereits so viel feststeht, bevor gelost wird, brachte De Bruyne auf die Palme.

"Als Spieler muss man sich damit abfinden", sagte der 28-Jährige und warf der UEFA "Wettbewerbsverzerrung" vor. "Das nimmt der Auslosung alle Spannung und jedes Vergnügen."

Nächste Artikel
previous article imagenext article image