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Oliver Bierhoff klärt auf, wie die UEFA aktuell die EM im Sommer plant - und widerspricht damit Aussagen von Joachim Löw.

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) plant die EM im Sommer mit mindestens acht Gastgeber-Städten.

Das berichtete DFB-Direktor Oliver Bierhoff, der damit der jüngsten Aussagen von Bundestrainer Joachim Löw über mögliche Pläne mit nur einem Ausrichter-Land widersprach.

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"Meine Information auch seitens der UEFA ist immer, dass man weiterhin so plant, auch mit zwölf Standorten, dass es eventuell auch mit acht Standorten geht, aber das wären das Minimum", sagte Bierhoff am Montag in Düsseldorf über die paneuropäische Endrunde (11. Juni bis 11. Juli): "Andere Wege habe ich nicht gesehen. Da ist noch nicht die Rede gewesen von einem Land."

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Für die jüngste Forderung von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin, jede der zwölf Gastgeber-Städte mit dem deutschen Standort München müsse die Zulassung von Zuschauern garantieren, zeigte Bierhoff wenig Verständnis. "Ich habe das auch nicht so genau verstanden, wie jetzt dieser Druck aufgebaut wurde, das hat natürlich zu Irritationen geführt", berichtete er.

Ceferin habe wohl "austesten" wollen, wie jeweils die Stimmungslage vor Ort sei, mutmaßte Bierhoff. Es sei aber wichtig, dass die UEFA die jeweiligen Regeln in den Gastgeberstädten "akzeptiert". Nur einheimische Zuschauer zuzulassen wie bei Olympia in Tokio fände er "nicht so spannend", meinte Bierhoff.

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