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Raul Bobadilla jubelt gegen AZ Alkmaar
Raul Bobadilla jubelt gegen AZ Alkmaar © Getty Images
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Augsburg - Dank Raul Bobadilla darf der FC Augsburg auf einmal offen von der K.o.-Phase der Europa League träumen. Gegen Alkmaar darf sich der FCA aber auch beim Aluminium bedanken.

In der Bundesliga Letzter, international plötzlich dick im Geschäft: Dank des überragenden Raul Bobadilla hat der FC Augsburg in der UEFA Europa League die große Chance auf den Einzug in die K.o.-Runde.

Bobadilla war beim verdienten 4:1 (2:1) gegen AZ Alkmaar aus den Niederlanden eine Art Mädchen für alles, vor allem aber auch Schütze dreier Tore (24., 33. und 75.).

FC Augsburg springt auf Platz zwei

Der FCA, für den außerdem Dong-Won Ji (66.) traf, ist nach dem 4. Spieltag der Gruppe L nun hinter Athletic Bilbao (9 Punkte) punktgleich mit Partizan Belgrad (6) Zweiter. Bilbao ist am 26. November nächster Gegner der Schwaben (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan).

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Bobadilla war in der Offensive Dreh- und Angelpunkt des FCA. Der gebürtige Argentinier war stets anspielbar, behauptete den Ball, verteilte ihn - und schoss ihn dann auch ins Tor. Zunächst mit einem herrlichen direkten Freistoß aus knapp 20 Metern, neun Minuten später mit einem fulminanten Schuss aus etwa gleicher Entfernung (SERVICE: Der TICKER zum Nachlesen).

Vincent Janssen traf kurz vor der Pause (45.+1) für den stets gefährlichen Tabellenelften der Eredivisie, Ji erlöste Augsburg in einer Drangphase von Alkmaar, ehe Bobadilla zum dritten Mal traf (SERVICE: Die Statistiken zum Spiel).

Dreimal Aluminium für Alkmaar

Die Gastgeber hatten allerdings auch großes Glück, dass Alkmaar insgesamt dreimal nur die Torstangen traf. Zunächst zielte der Norweger Markus Henriksen an den Pfosten (10.), in der zweiten Halbzeit trafen Jeffrey Gouweleeuw (53.) und der Iraner Alireza Jahanbakhsh (60.) statt zum Ausgleich ins Netz jeweils nur die Latte. Die Angriffe von AZ waren stets gefährlich. Oft verhinderte Marwin Hitz im Augsburger Tor Schlimmeres.

Augsburg wiederum tat sich gegen einen abwartenden Gegner oft schwer, das Spiel zu machen und Chancen herauszuspielen. Der Führungstreffer fiel beinahe folgerichtig nach einer Standardsituation (DATENCENTER: Tabelle Gruppe L).

Weinzierl muss Innenverteidigung umbauen

Danach wirkten die Augsburger zunächst befreit, ließen phasenweise keinen geordneten Spielaufbau der Gäste zu. Die Führung hätte sogar noch höher ausfallen können, Caiuby aber verpasste nach einem Konter in der 41. Minute das dritte Tor knapp.

Stattdessen patzte danach beim Anschlusstreffer Christoph Janker, der die verletzten Innenverteidiger Jeong-Ho Hong (Bänderriss im Sprunggelenk) und Jan-Ingwer Callsen-Bracker (Rückenprobleme) ersetzen musste.

Erwartungsgemäß drängte Alkmaar danach und war dem Ausgleich nicht nur bei den Lattentreffern nahe. Augsburg aber wehrte sich mit Leidenschaft - und machte durch Ji und Bobadilla alles klar.

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