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Simon Mignolet spielt seit 2013 für Liveprool
Simon Mignolet spielt seit 2013 für Liveprool © Getty Images
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Mit einem Totalaussetzer erweist Simon Mignolet Jürgen Klopps Liverpool gegen Bordeaux einen Bärendienst. Der Keeper will sich partout nicht vom Ball trennen - und wird bestraft.

Es ist das wohl dümmste Gegentor gewesen, das Jürgen Klopp mit dem FC Liverpool bislang hinnehmen musste.

Beim Heimspiel in der UEFA Europa League gegen Girondins Bordeaux verwandelte Henri Saivet einen indirekten Freistoß im Liverpooler Strafraum zum zwischenzeitlichen 1:0 für die Gäste.

Doch dass es überhaupt dazu kam, hatten die Reds ihrem Keeper Simon Mignolet zu verdanken. Der hielt den Ball ganze 22 Sekunden am Stück in den Händen, erlaubt sind gerade einmal sechs Sekunden.

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Selten, dass ein solches Vergehen geahndet wird, doch noch seltener nahm sich ein Keeper so viel Zeit wie Mignolet. Schiedsrichter Alon Yefet aus Israel blieb nichts anderes übrig, als auf Freistoß für Bordeaux zu entscheiden.

"Man versucht immer, die beste Anspielstation zu finden. Den Ball zu lange festzuhalten ist nicht die beste Option. Aber man lernt aus Fehlern", sagte Mignolet nach der Partie über seinen Blackout: "Man kennt die Regeln. Man darf den Ball nur sechs Sekunden halten, aber manchmal geht es auch ein paar Sekunden länger."

Jürgen Klopp beurteilte die Szene nach der Partie, die Liverpool noch mit 2:1 gewann: "Es war keine Situation, in der wir auf Zeit gespielt haben. Nach 20 Minuten in der ersten Halbzeit spielt man nicht auf Zeit. Aber am Ende ist es unser Fehler, wenn wir dem Schiedsrichter Anlass geben, zu pfeifen."

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Auf Twitter erntete Mignolet für seinen Aussetzer heftige Kritik:

Liverpools Ex-Spieler Dietmar Hamann ätzte etwa: "Mignolet kann sich nicht beschweren. Er hat den Ball eher sechs Minuten als sechs Sekunden festgehalten."

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Ein anderer User schreibt: "In einem Paralleluniversum hält Mignolet den Ball noch immer fest."

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