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Nach seinem unbedachten Spruch und der prompten Abfuhr von Jürgen Klopp entschuldigt sich ein Schweizer TV-Reporter öffentlich. Er habe den Coach nur aufmuntern wollen.

Der Schweizer TV-Reporter Lukas Studer hat sich für seinen unpassenden "Klopp hoch"-Spruch im Interview mit Liverpool-Trainer Jürgen Klopp entschuldigt.

"Ich weiß eigentlich, wann ich welchen Spruch machen kann. Diesmal habe ich aber den total falschen Moment erwischt. Ich war schlicht zu wenig sensibel", sagte der Journalist vom Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) dem Boulevardblatt Blick.

Er habe Klopp nach dem verlorenen Europa-League-Endspiel gegen den FC Sevilla (1:3) am Mittwochabend aufmuntern wollen, sagte Studer.

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"Wie sagt man eigentlich in Ihrem Fall? Kopf hoch oder Klopp hoch?", fragte er zum Ende des kurzen Gesprächs. Klopps Miene verfinsterte sich schlagartig. "Sehen Sie, ich habe die Probleme, Sie offensichtlich nicht. Weil Sie können schon wieder Scherze machen, davon bin ich noch weit entfernt", entgegnete Klopp pikiert und verabschiedete sich per flüchtigem Handschlag.

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Studer (39), der Klopp vor vier Jahren erstmals vor dem Mikrofon hatte, nannte den ehemaligen Dortmunder einen "super Typen", mit dem er "einen lockeren Umgang" pflege.

Sein deplatzierter Spruch sei ihm spontan über die Lippen gekommen.

"Der Schuss ging aber total nach hinten los und es tut mir im Nachhinein leid. Ich würde einen solchen Spruch nicht mehr machen und mehr Empathie zeigen." Dass Klopp sauer auf ihn ist, glaubt er dennoch nicht. "Er hat mir auch noch zugezwinkert", berichtete Studer.

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