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Wayne Rooney spielt auch beim Europa-League-Triumph von ManUnited nur eine Nebenrolle, was die Anzeichen auf einen Abschied verdichtet - auch wenn ihn sein Coach lobt.

Als Wayne Rooney am Mittwochabend als Erster die Europa-League-Trophäe in den Stockholmer Nachthimmel recken durfte, schien für den Kapitän von Manchester United zumindest äußerlich die Welt in Ordnung zu sein: Er strahlte über das gesamte Gesicht, vom Frust der vergangen Wochen und Monate war nichts zu sehen.

Im Moment des großen Triumphs, der für United eine weitere Saison zum Vergessen noch zum vermeintlich Besten wendete, durfte der 31-Jährige, lange Zeit das prägende Gesicht des Klubs, noch einmal kurz in eine Hauptrolle schlüpfen.

Sportlich hat Coach Jose Mourinho Rooney aber längst immer weiter aufs Abstellgleis geschoben.

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Dessen Einwechslung in der Nachspielzeit für Juan Mata verkam fast schon zur Randnotiz, was die Vermutungen befeuert, dass für den 31-Jährigen die Zeit in Manchester nach 13 Jahren – immerhin noch mit einem großen Erfolg - zu Ende geht, auch wenn Mourinho von einem feststehenden Abschied seines Kapitäns noch nichts wissen will.

Mourinho hofft auf Rooney-Verbleib

"Er ist ein sehr wichtiger Spieler. Ich wäre sehr glücklich, wenn er auch nächste Saison hier wäre", ließ sich der Portugiese nach dem 2:0-Erfolg gegen Ajax zwar entlocken. Was diese Worte aber letztlich wert sind? Auch in Richtung Bastian Schweinsteiger äußerte sich Mourinho fast ausschließlich lobend, obwohl dessen Abschied intern längst feststand.

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Dass er Rooney tatsächlich wie in Stockholm bekräftigt zutraue, weiter bzw. wieder ein "Schlüsselspieler" im Team zu sein, daran bestehen große Zweifel.

China und Everton locken

Gerade einmal fünf Tore in 25 Premier-League-Spielen stehen für Rooney zu Buche, so wenige wie noch nie während seiner Zeit in Manchester.

Trotz der sportlich unbefriedigenden Situation mangelt es Rooney aber wohl nicht an Alternativen.

Das Interesse der chinesischen Super League, aus welcher bereits in der Vergangenheit mehrere Teams mit nahezu irrwitzigen Offerten lockten, dürfte kaum nachgelassen haben. Außerdem soll auch Ex-Klub FC Everton daran denken, den verlorenen Sohn im Herbst seiner Karriere zurückzuholen.

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