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Salzburg's Croatian defender Martin Pongracic (2ndL) talks to the referee next to Marseille's players after the UEFA Europa League semi-final second leg match between FC Salzburg and Olympique de Marseille (OM) on May 3, 2018 in Salzburg, Austria. (Photo by Christof STACHE / AFP) (Photo credit should read CHRISTOF STACHE/AFP/Getty Images) © Getty Images
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München - Nach dem dramatischen Aus des FC Salzburg gegen Olympique Marseille geht Österreichs Presse auf den Schiedsrichter los. England leidet mit Arsene Wenger.

Nach einem dramatischen Halbfinal-Rückspiel hat der FC Salzburg den Einzug ins Finale der UEFA Europa League verpasst.

Der österreichische Meister gewann zwar mit 2:1 nach Verlängerung gegen Olympique Marseille, scheidet aber nach dem 0:2 im Hinspiel aus. Das entscheidende Tor der Franzosen erzielte Rolando kurz vor dem Ende der Verlängerung nach einer Ecke - diese war jedoch unberechtigt.

Der Referee hatte bei einem abgefälschten Schuss von Zambo Anguissa auf Eckstoß entschieden, tatsächlich fälschte jedoch lediglich ein Olympique-Mitspieler den Ball neben das Tor ab. Bereits unmittelbar nach dem Tor hatte Salzburgs Coach Marco Rose wütend protestiert.

Österreichs Presse fühlt sich nach dem Aus betrogen und übt scharfe Kritik an Schiedsrichter Sergej Karasew aus Russland.

Im zweiten Halbfinale setzte sich Atletico Madrid gegen den FC Arsenal durch, Gunners-Coach Arsene Wenger bleibt ein Pokal zum Abschied verwehrt.

SPORT1 zeigt die internationalen Pressestimmen:

ÖSTERREICH

Heute: "Unfassbarer Schiri-Fehler kostet Salzburg das Finale. Salzburg schrammt denkbar knapp an einem Europacup-Wunder vorbei. In der Verlängerung machte ein Schiri-Patzer das Finale für Marseille möglich."

Kronenzeitung: "Trotz eines 2:1-Siegs und einer heroischen Leistung sind die Salzburger 'Bullen' an Olympique Marseille, die das Hinspiel 2:0 gewinnen konnten, gescheitert. Die Entscheidung fiel nach einer krassen Fehlentscheidung des Schiedsrichters in der Verlängerung."

Österreich: "Salzburg von Schiri um Finale betrogen. Salzburg hat den Einzug ins Finale der Europa League denkbar knapp verpasst."

Salzburger Nachrichten: "Bitteres Aus für Salzburg in der Verlängerung. Die Franzosen steigen mit viel Glück und einem Tor fünf Minuten vor Schluss ins Finale auf."

Die Presse: "Das bittere Ende der Salzburger Europacupträume. Salzburg zeigte im Halbfinalrückspiel gegen Marseille, was Energie, Glaube und Mut bewegen können."

Volksblatt: "Ganz bitteres Aus für heroisch kämpfende Salzburger. Nicht die bessere Mannschaft steht im Endspiel, sondern die glücklichere. Eine fatale Fehlentscheidung der Unparteiischen brachte den FC Salzburg gegen Olympique Marseille um den Einzug ins Finale Europa-League. Amadou Haidara und Xaver Schlager ließen Salzburg lange vom nächsten Wunder träumen."

FRANKREICH

L'Equipe: "Salzburg macht OM Angst, aber Marseille qualifiziert sich 14 Jahre nach dem letzten Mal wieder für das Finale. Salzburg schlägt Marseille, aber Rolando rettet das Team."

ENGLAND

The Independent: "Durch Atleticos Knockout verlässt Arsene Wenger das europäische Geschäft einmal mehr einsam, beraubt und kraftlos. Für die Arsenal-Fans ist es ein Mix aus Emotionen. Ein bisschen Traurigkeit, ein bisschen Enttäuschung, aber allen voran eine riesige Schockstarre."

Mirror: "Arsene Wenger leidet mit Arsenal erneut in Europa. Der unerwünschte Diego Costa sorgt dafür, dass es kein Märchen-Ende geben wird."

Daily Mail: "Costa bricht erneut Arsenals Herzen: Die Gunners scheitern in Europa, Wengers Chance auf europäische Ehren ist vorbei."

BBC: "Arsene Wenger erhält keine letzte Chance, einen Pokal mit Arsenal in die Höhe zu stemmen. Arsenal verliert nach zwei Spielen mit 1:2 gegen Atletico Madrid."

Blut und Assist: Griezmann zaubert Atletico ins Finale

SPANIEN

AS: "Diego Simeone riss seine Arme in den Himmel, als Atletico erstmals seit 2012 in das Europa-League-Finale einzog. Atletico ist der einzige Spitzenklub in Europa, das die Struktur und den Ablauf cleverer Defensivarbeit wirklich versteht."

Marca: "Das beste Atletico der Geschichte! Fünf seiner elf europäischen Finals erreichte der Klub mit Simeone als Trainer."

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