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Christian Titz steht mit dem HSV gegen St. Pauli unter Druck
Christian Titz muss mit dem HSV eine bittere Niederlage verarbeiten © Getty Images
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Trainer Christian Titz vom Hamburger SV sieht die aktuelle Situation beim Zweitligisten als Stresstest für den inneren Frieden des Klubs.

"Ich kann mir schon vorstellen, dass das für die eine oder andere Person mit Sicherheit ein Stresstest ist, weil es nicht an jedem ganz so spurlos vorbeigeht, was am Sonntag passiert ist", sagte Titz im Interview mit dem SID: "Jetzt können wir aber zeigen, dass wir eng beieinanderstehen und mit Ruhe und Besonnenheit auf die Situation reagieren und nicht mit Hektik."

Der HSV-Trainer will trotz der deftigen Heimniederlage gegen Jahn Regensburg (0:5) an seinem offensiven Spielsystem festhalten. "Eine offensive Grundausrichtung gehört zu unserer Spielidee", sagte Titz.

Zu viele Wechsel?

"Es gibt aber schon auch Modifizierungen. Wir wissen auch, dass wir auf Gegner treffen, bei denen wir verschiedene Absicherungen im Spiel benötigen. Dafür sind wir uns nicht zu schade. Am Ende geht darum, die Spiele für uns zu entscheiden."

HSV: Vom Spitzenreiter zur Lachnummer

Die vielen Wechsel in der Startformation sieht er nicht als Problem an. "Ich bin schon Befürworter davon, dass man eine klare Achse und einen gewissen Grundstamm in einer Mannschaft hat. Aber wenn man wie wir im Offensivverbund sechs, sieben so gute Spieler hat, dann kannst Du auch mal wechseln", sagte Titz.

Der HSV habe "dafür auch die Qualität im Kader". 

Klatsche nagt an den HSV-Profis

Nach dem schwachen Auftreten gegen Regensburg stehen die Hamburger in den kommenden Spielen unter Zugzwang.

Am Donnerstag geht es zur SpVgg Greuther Fürth, am Sonntag kommt der FC St. Pauli zum Derby in den Volkspark. "Es nagt natürlich auch an den Spielern, was hier passiert ist", sagte Titz: "Wir wollen mit einer guten Leistung in Fürth wieder auf den richtigen Weg kommen."

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