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RB Leipzig hofft in der Europa League auf Schützenhilfe vom Bruder aus Salzburg
RB Leipzig hofft in der Europa League auf Schützenhilfe vom Bruder aus Salzburg © SPORT1-Grafik: Getty Images/ Imago
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RB Leipzig braucht in der Europa League Schützenhilfe vom Bruder aus Salzburg. Salzburg-Spieler Junuzovic kümmert das nicht, Trainer Rose hat da eine andere Meinung

Die Ausgangslage vor dem letzten Gruppenspiel in der Europa League von RB Leipzig ist äußerst brisant. Die Bullen aus Leipzig brauchen gegen Rosenborg Trondheim unbedingt einen Sieg, soll die K.o-Runde erreicht werden. (Europa Leauge: RB Leipzig - Rosenborg Trondheim, 21 Uhr im LIVETICKER)

Doch ein Sieg gegen die Norweger allein reicht nicht, die Leipziger sind zudem auf Schützenhilfe angewiesen - und die soll ausgerechnet vom Bruder aus Salzburg kommen. Denn nur wenn auch RB Salzburg sein abschließendes Gruppenspiel bei Celtic Glasgow gewinnt, kann Leipzig die Schotten noch von Platz zwei der Gruppe B verdrängen. (SERVICE: Die Tabelle der Gruppe B)

Junuzovic: "Drumherum ist scheißegal"

Die Salzburger marschierten bisher mit der Maximalausbeute von 15 Punkten durch die Gruppe, der Gruppensieg ist bereits unter Dach und Dach. Insofern wäre es kaum verwunderlich, wenn Trainer Marco Rose gegen Glasgow nicht die bestmögliche Elf spielen lässt. 

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Doch damit würde Salzburg seinem Bruder aus Leipzig womöglich das Weiterkommen kosten. Ob das im Sinne von Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz wäre? 

Die Spieler der Salzburger wollten an eine solche Konstellation überhaupt keinen Gedanken verschwenden. "Das interessiert uns überhaupt nicht. Wir schauen auf uns und natürlich wollen wir das Spiel gewinnen. Das ganze Drumherum ist scheißegal", erklärte der Ex-Bremer Zlatko Junuzovic nach dem 1:0 der Salzburger gegen Leipzig am vergangenen Europa-League-Spieltag.

Sein Trainer Rose äußerte sich jüngst etwas anders zu der Thematik. "Wir wollen RB Schützenhilfe leisten", erklärte er Ende November in der MDR-Sendung Sport im Osten

Rose will Gruppe ohne Punktverlust beenden

Vor dem Spiel gegen Celtic erklärte Rose zudem: "Wir wollen die Gruppenphase gern wieder ohne Punkteverlust beenden und freuen uns auf dieses Spiel vor toller Kulisse. Es ist für uns ein Match, das wir mit Spielfreude und Selbstvertrauen angehen können. Wer unseren Spielstil und unsere Mentalität kennt, der weiß, dass wir immer gewinnen wollen. Das werden wir auch in Glasgow versuchen."

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Und auch Leipzig will die letzte Chance nutzen. "Uns erwartet das zwölfte internationale Spiel in dieser Saison. Und wie immer wollen wir auch gegen Trondheim mit der bestmöglichen Mannschaft auflaufen und gewinnen", gab Trainer Ralf Rangnick die Marschrichtung vor.

Dass Rose nicht daran interessiert sein dürfte, die Leipziger zu verärgern, belegen auch folgende Aussagen. "Ich kann mir sehr gut vorstellen, irgendwann nach Leipzig zurückzukehren und RB zu trainieren", erklärte er jüngst dem MDR.

Rose ist gebürtiger Leipziger. Mit einem Engagement bei den Sachsen dürfte es dennoch in naher Zukunft nichts werden, die Leipziger haben mit Julian Nagelsmann ihren zukünftigen Cheftrainer bereits gefunden. Rose könnte jedoch in Hoffenheim die Nagelsmann-Nachfolge antreten.

Doch aller Konstellationen und Spekulationen zum Trotz. Wenn Salzburg gegen Celtic mit der bestmöglichen Elf aufläuft und das Spiel gewinnt, kann den Österreichern das niemand krumm nehmen. Dem Bruder aus Leipzig käme es dennoch nicht ungelegen. 

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