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Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic verteidigt seine Verhandlungsführung beim Transfer des Österreichers. Auch zu dessen umstrittenen Video äußert er sich.

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic hat über den Transfer von Neuzugang Martin Hinteregger gesprochen. 

"Wir haben nichts provoziert", erklärte Bobic bei RTL Nitro nach dem 2:1-Sieg gegen Flora Tallin in der Qualifikation zur Europa League über Hintereggers Wechsel für geschätzte zwölf Millionen Euro vom FC Augsburg zu den Hessen. 

Bobic ergänzte: "In den fünf Monaten bei uns ist er unheimlich beliebt geworden. Er ist glücklich, hier zu sein. Wir haben am Ende mit Augsburg eine ordentliche Lösung gefunden, bei der jeder sein Gesicht gewahrt hat."

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Bobic verteidigt Hinteregger

Hinteregger hatte in letzter Zeit keinen Hehl daraus gemacht, dass er den FC Augsburg unbedingt in Richtung Frankfurt verlassen will. Vor einigen Tagen tauchte dann auch noch ein Video auf, auf dem der Abwehrspieler torkelnd zu sehen ist und von einem Mitspieler gestützt werden muss.

Auch dazu äußerte sich Bobic. "Einen Spieler zu verurteilen, geht schnell. Ich finde es nicht gut. Es sind auch nur Menschen. Wenn so etwas einem Spieler von uns passiert, muss ich sagen: 'Pass auf, dass dich niemand filmt'." 

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Auch während seiner Karriere habe es Mannschaftsabende gegeben, berichtete der ehemalige Stürmer. Im Unterschied zu heute habe es damals "diese sch... Smartphones" aber nicht gegeben. Hinteregger wisse aber, dass er einen Fehler gemacht habe, betonte Bobic.

In Sachen Transfers wolle die Eintracht im Sturm "mit Sicherheit" noch etwas machen. Nach den Abgängen von Sebastien Haller und Luka Jovic klafft dort noch eine Lücke. Weiter im Gespräch ist auch eine Rückkehr von Kevin Trapp. Bobic dazu: "Die Gespräche waren sehr gut. Ich hoffe die Sache ist irgendwann einmal durch."

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