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Moenchengladbach's German forward Lars Stindl celebrates after scoring during the Europa League football match between Wolfsberg RZ Pellets WAC and Borussia Moenchengladbach in Graz on November 28, 2019. (Photo by JOE KLAMAR / AFP) (Photo by JOE KLAMAR/AFP via Getty Images)
Lars Stindl erzielte den einzigen Treffer bei Gladbachs Sieg © Getty Images
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Borussia Mönchengladbach hat sich beim Wolfsberger AC für die 0:4-Pleite im Hinspiel revanchiert. Die Fohlen mussten aber lange zittern, ehe der Sieg feststand.

Lars Stindl pustete einmal kräftig durch, dann ließ sich der Mann des Abends von den 6000 mitgereisten Fans feiern. Mit einem hart erkämpften Arbeitssieg hat Borussia Mönchengladbach das Tor zur K.o.-Runde der Europa League weit aufgestoßen.

Der Bundesliga-Spitzenreiter gewann in Österreich beim Angstgegner Wolfsberger AC nach schwachem Beginn mit 1:0 (0:0) und übernahm in Gruppe J die Tabellenführung.

"Das Tor kam zum richtigen Zeitpunkt. Es war nicht einfach", sagte Kapitän Stindl, der mit seinem Treffer in der 60. Minute zum Matchwinner wurde. Beim 0:4-Desaster im Hinspiel hatte der Routinier noch verletzt gefehlt, nun sorgte er vor 12.073 Zuschauern in Graz für die Entscheidung. Im Heimspiel gegen Istanbul Basaksehir am 12. Dezember reicht somit schon ein Unentschieden sicher zum Weiterkommen.

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Motiviert von der Hinspiel-Pleite begann die Borussia forsch, hatte zunächst mehr vom Spiel und hielt dem Pressing der giftigen Gastgeber problemlos stand. Gefährlich wurde es in der hektischen und umkämpften Begegnung indes auf beiden Seiten kaum. Ein Schlenzer von Gladbachs Stürmer Alassane Plea (9.) über das Tor war noch die beste Aktion. (SERVICE: Europa League Tabelle)

Gladbach im Glück bei Strafraum-Szene

In der Folge verlor die Borussia den Faden, hinzu kamen zahlreiche Fehler im Spielaufbau. So vertändelte Rami Bensebaini in der 30. Minute am eigenen Strafraum den Ball und eröffnete Wolfsberg die größte Chance der ersten Halbzeit: Nach der scharfen Hereingabe traf der freistehende Anderson Niangbo den Ball nicht richtig und scheiterte auch im zweiten Versuch per Kopf. Zur Pause waren die Rheinländer mit dem 0:0 gut bedient. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

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Direkt nach dem Seitenwechsel hatte Gladbach gegen den Dritten der österreichischen Bundesliga erneut Glück: Nach einem Foul von Tobias Strobl gegen Werder-Leihgabe Romano Schmid im Strafraum blieb die Pfeife von Schiedsrichter Serdar Gözübüyük (Niederlande) stumm. Den Videobeweis gibt es in der Gruppenphase der Europa League nicht, ansonsten wäre die Entscheidung wohl anders ausgefallen.

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Der erste starke Angriff der Borussia führte aber zur Führung. Der laufstarke Oscar Wendt schlug von links einen Steilpass in den Strafraum, Stindl blieb eiskalt und ließ sich aus kurzer Distanz die Chance nicht nehmen. Danach war Gladbach endlich spielbestimmend und hätte noch höher gewinnen können.

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