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Hansi Flick steht mit den Bayern im Viertelfinale der Champions League. Nun verrät er, wer für ihn der herausragende Kollege weltweit ist und lobt den BVB.

Am Freitag startet Hansi Flick mit dem FC Bayern in das Finalturnier der Champions League in Lissabon (Champions League, Viertelfinale: FC Barcelona - FC Bayern, Fr., ab 21 Uhr im LIVETICKER).

Zuvor hat der Trainer in einem Interview mit der Sport Bild verraten, was seinen Erfolg bei den Münchnern ausmacht. "Ich versuche, jeden Spieler, jeden Menschen, dem ich begegne, mit Respekt zu behandeln. So wie ich eben selbst gerne behandelt werden möchte", sagte der 55-Jährige.

"Da geht es um Wertschätzung, Kommunikation, das war immer ein wichtiger Teil meiner Arbeit."

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Reichlich Wertschätzung bringt Flick auch einem seiner Vorgänger beim FC Bayern entgegen. "Was ich zu Pep Guardiola aber sagen kann: Für mich persönlich ist er der beste Trainer der Welt", erklärte Flick.

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Das heißt nicht, dass Liverpool-Coach Jürgen Klopp, der derzeitige Welttrainer des Jahres, weniger Respekt entgegenbringt: "Jürgen Klopp hat in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich gearbeitet, die Art und Weise, wie er die Leute begeistert, ist einfach gut."

Für das Spiel seines FC Bayern hat Flick einen klaren Plan. Im Mittelfeld wird das Spiel aufgebaut, "dort haben wir eine gute Ordnung". In der Defensive überzeugen indes Spieler, die Verantwortung übernehmen.

Flick lobt den BVB

"David Alaba spielt herausragend, Weltklasse. Jérôme Boateng hat da angeknüpft, wo wir ihn kennen. Im Mittelfeld bilden Joshua Kimmich, Thiago und Leon Goretzka ein Bollwerk, das auch defensiv aufräumt. Und Thomas Müller ist einmalig, nicht zu kopieren", schwärmte Flick weiter. Schon im SPORT1-Interview hatte sich Flick daher eindeutig für eine Verlängerung mit Alaba ausgesprochen: "Wir alle wollen, dass David verlängert. Und ich hoffe natürlich, dass er das auch macht."

Der Viertelfinal-Kracher des FC Bayern gegen Barca in der Live-Analyse am Freitag ab 20.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 – erstmals aus dem Fußballmuseum in Dortmund

Doch selbst dann hofft der 55-Jährige auf einen weiteren Ausbau seines Kaders: "Wir brauchen Optionen. Aktuell haben wir den einen oder anderen Spieler, der mehrere Positionen spielen kann. Auf den Flügeln hat man jedoch Spieler, die sehr intensiv gefordert sind: Sprints, Eins-gegen-eins-Duelle. Da brauchen wir Wechselmöglichkeiten, eine große Auswahl."

Flick sieht Bedarf auf den Außenbahnen

Vor allem auf den offensiven Außenbahnen sieht Flick Bedarf. "Vier sind in meinen Augen optimal. Idealerweise sollte in einem Kader jede Position doppelt besetzt sein. Ich habe volles Vertrauen in Hasan Salihamidzic und sein Team, dass wir die richtigen Lösungen finden."

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Der Bayern-Cheftrainer lobte zudem die Konkurrenz aus Dortmund. Mit Giovanni Reyna, Jadon Sancho, Erling Haaland und Jude Bellingham habe der BVB eine junge und starke Mannschaft. "Das ist eine enorme Qualität und ein Riesenpotenzial", sagte Flick weiter. Doch nicht nur im Ruhrpott, auch in anderen Teilen der Republik werde im Fußball gute Arbeit geleistet.

"Bayern und Dortmund ziehen in der Bundesliga nicht mehr allein ihre Kreise", meinte Flick. "Die Spitze ist breiter geworden."

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