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München - Mario Götze trifft für PSV Eindhoven gegen den FC Granada, nach seiner Auswechslung verlieren die Niederländer das Spiel. Nun äußert er sich selbst.

Mit Mario Götzes Aus hat sich das Blatt gewendet.

Der Weltmeister von 2014 spielte auch in seinem zweiten Einsatz für seinen neuen Klub PSV Eindhoven eine zentrale Rolle – und erzielte seinen zweiten Treffer. Ein Happy End gab es aber nicht.

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Bei der 1:2-Niederlage im Auftaktspiel der Europa League gegen den FC Granada erzielte der Deutsche sehenswert den Führungstreffer des Teams von Roger Schmidt. Nach einer Kopfballhereingabe von Denzel Dumfries von der rechten Seite kam Götze zentral an der Strafraumgrenze an den Ball und schoss den Ball per Direktabnahme ins Tor.

Götze nach Treffer ausgewechselt - PSV verliert

Mit diesem Treffer krönte er seine starke Leistung in Durchgang eins. Doch nach dem Wiederanpfiff der Schock für die PSV-Fans. Götze kam nicht wieder zurück, wurde durch Nick Viergever ersetzt. "Er hatte Muskelprobleme", erklärte Schmidt die Auswechslung seines Topstars.

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Ohne Götze lief beim Tabellenführer der niederländischen Eredivisie nicht mehr viel zusammen. Granada drehte in der zweiten Hälfte aber durch Tore von Jorge Molina (57.) und Darwin Machís (66.) die Partie und gewann. 

Wie lange genau der Deutsche ausfallen wird, ist unklar. Allzu schwer soll seine Verletzung allerdings nicht sein. "Ich glaube nicht, dass es eine schwere Verletzung ist", erklärte Schmidt. Gegen über Eindhovens Dagblad sagte er mit Blick auf das Ligaspiel am Wochenende gegen Vitesse Arnheim: "Es ist nicht sicher, dass er gegen Vitesse ausfällt."

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Götze: "Nicht bei 100 Prozent"

Götze selbst sprach bei RTL dagegen nicht von einer Verletzung. "Es liegt daran, dass ich erst zwei Wochen mit der Mannschaft trainiert habe und schon zwei Spiele hatte", erklärte der Mittelfeldspieler. Er ergänzte: "Natürlich bin ich nicht bei 100 Prozent und kann jedes Spiel über 90 Minuten gehen. Da braucht es einfach noch ein, zwei Wochen, bis ich den kompletten Rhythmus habe."

Auf seinen sozialen Netzwerken ergänzte er: "Ich hatte ein leichtes Zwicken im Bein. Nichts Ernstes."

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Schon nach wenigen Minuten im PSV-Trikot ist zu sehen: Bei Götze ist der Spaß zurückgekehrt. Er genießt es, wieder ein fester Bestandteil einer Mannschaft zu sein. "Ich glaube, es ist das Wichtigste für jeden Spieler, eine gewisse Wichtigkeit in der Mannschaft und für das Spiel zu haben", sagte er. Für ihn gehe es darum, zu genießen, dass man auf dem Platz stehe, "dass man wieder Spaß am Fußball haben kann, einfach weil man spielt".

Medien schwärmen vom Weltmeister

Wie wichtig ein topfitter Götze für die PSV werden kann, war schon in seinen zwei bisherigen Einsätzen in Teilen zu erkennen. Niederländische Medien ließen an der Schmidt-Elf nach dem Ausscheiden ihres Top-Stars gegen Granada kaum ein gutes Haar. "Die Mannschaft von Roger Schmidt kapitulierte nach einer kurzen Angriffswelle aus Andalusien", schrieb Eindhovens Dagblad.

Eine Schlussfolgerung sei, "dass PSV mit dem deutschen Star viel besser und gefährlicher ist als ohne." Götze sorge für Ruhe und mache Schmidts Mannschaft am Ball besser. De Volkskrant schwärmte von "zwei delikaten Pässen", die ebenfalls zu Treffern hätten führen können.

Bei PSV wird man geduldig mit dem Deutschen bleiben, auch wenn Schmidt das nach der gestrigen zweiten Hälfte schwerfallen dürfte. Doch ein fitter Götze, der noch dazu den Spaß am Fußball wiederentdeckt hat, kann den Unterschied ausmachen.

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