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Die TSG Hoffenheim steht bereits vorzeitig in der K.o.-Runde der Europa League © Imago
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Liberec - Ein zäher Sieg bei Slovan Liberec befördert die TSG Hoffenheim vorzeitig in die K.o.-Phase der Europa League. Die B-Mannschaft von Sebastian Hoeneß tut sich lange schwer.

Die TSG Hoffenheim hat in der Europa League vorzeitig das Ticket für die K.o.-Phase gelöst!

Bei Slovan Liberec tüteten die Kraichgauer einen zähen 2:0-Erfolg ein und qualifizierten sich mit dem vierten Sieg in Folge schon am 4. Gruppenspieltag erstmals für die K.o.-Runde eines Europacup-Wettbewerbs. (Tabellen der Europa League)

Das erlösende Führungs-"Kullertor" gegen die Tschechen erzielte Christoph Baumgartner in der 77. Minute. Kurz vor Schluss sorgte der eingewechselte Andrej Kramaric nach einem Handelfmeter für den Endstand (89.). (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

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TSG nutzt Überlegenheit nicht

Während Liberec, das im Hinspiel vor drei Wochen noch mit einer Corona-Rumpftruppe antreten musste, wieder auf alle Stammspieler zurückgreifen konnte, fehlten bei Hoffenheim mit Munas Dabbur und Sargis Adamyan (Quarantäne/Corona-Virus) beide Doppeltorschützen aus dem Hinspiel. (Spielplan & Ergebnisse der Europa League)

Zudem ließ Trainer Sebastian Hoeneß zahlreiche Stammkräfte nur auf der Bank sitzen - oder hatte sie gleich ganz zu Hause gelassen.

Das merkte man der Mannschaft an: Die TSG-B-Truppe spielte trotz optischer Überlegenheit mit zwischenzeitlich 85 Prozent Ballbesitz nicht zwingend genug auf das gegnerische Tor.

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Baumgartner trifft den Pfosten

Der 18-Jährige Maximilian Beier gab im Sturm sein Europa-League-Debüt neben Joao Klauss, dessen Kopfball Liberec-Keeper Filip Nguyen kurz vor der Pause mit den Fingerspitzen über den Querbalken über den Querbalken lenkte. Zuvor hatte Baumgartner die beste Chance zur Führung vergeben und nach einer halben Stunde nach einer Ecke von Sebastian Rudy nur den rechten Pfosten getroffen.

In der zweiten Hälfte gelang Baumgartner schließlich das ersehnte Führungstor. Nguyen, der im Hinspiel vergangene Woche fünf Mal hinter sich hatte greifen müssen, ließ den Schuss durch die Hände flutschen. Kramaric machte kurz vor Schluss vom Elfmeterpunkt alles klar.

Am Sonntag gastiert die in der Bundesliga seit sechs Spielen sieglose TSG beim FSV Mainz 05 auf und muss Schwung aus dem Europapokal mitnehmen, um die nationale Krise überwinden.

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