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Philipp Lahm wurde 2014 mit der deutschen Mannschaft Weltmeister
Philipp Lahm wurde 2014 mit der deutschen Mannschaft Weltmeister © Getty Images
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Die ARD überrascht bei der Auswahl ihrer TV-Experten für die WM in Russland. Weltmeister Philipp Lahm wird das Team verstärken.

Der ARD ist vor der WM in Russland ein Coup gelungen: Weltmeister Philipp Lahm (34) wird während des Turniers (14. Juni bis 15. Juli 2018) als Experte für das Erste arbeiten. Das gab der Sender am Montag in Hamburg bekannt. Lahm, Kapitän der Weltmeister-Elf von 2014, soll in der Rubrik "Weltmeister im Gespräch" ganz "neue und spannende Blickwinkel auf die Geschehnisse rund um die Weltmeisterschaft in Russland" bieten.

"Ich freue mich drauf, das ist ein tolles neues Format", sagte Lahm in einer Videobotschaft, die bei der Präsentation der Pläne am Montag in Hamburg abgespielt wurde. Der 34-Jährige, der vor einem Jahr seine Karriere beendet hatte, soll bei der WM im Zusammenspiel mit Moderatorin Jessy Wellmer nicht nur Spiele und Ergebnisse bewerten, sondern aufgrund seiner Erfahrungen und insbesondere mit dem Gewinn des Titels vor vier Jahren in Rio exklusive Einsichten weit über den Sport hinaus geben.

Er wolle dem Zuschauer "die Sicht des Spielers" darlegen, sagte Lahm, neben dem der bereits etablierte Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger sowie die Neuen Stefan Kuntz (U21-Nationaltrainer und Ex-Europameister) und Hannes Wolf, ehemaliger Trainer des VfB Stuttgart, das ARD-Experten-Team bilden.

Mehmet Scholl, das frühere TV-Gesicht der ARD, verließ den Sender im Sommer 2017 nach einem öffentlich gewordenen Streit um die Doping-Berichterstattung während des Confed Cup.

Kehl sagt dem ZDF ab 

Das ZDF setzt auf Torwart-Ikone Oliver Kahn und Holger Stanislawski, Sebastian Kehl wird dem Zweiten in Russland fehlen. Der 38-Jährige wechselt als Leiter der Lizenzspielerabteilung zu seinem Ex-Klub Borussia Dortmund.

ARD und ZDF übertragen alle 64 Spiele live aus Russland - inklusive der parallel angesetzten letzten Gruppenspiele. Das Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Russland und Saudi-Arabien wird im Ersten (17.00 Uhr) ausgestrahlt und von Tom Bartels kommentiert, im ZDF steigt das Finale (17.00 Uhr).

Die TV-Anstalten senden aus einem gemeinsamen Zentrum in Baden-Baden, das Studio wurde bereits bei der EM 2016 in Frankreich genutzt und wurde für den Confed-Cup neu aufbereitet. Auch die Moderatoren-Experten-Duos berichten aus Baden-Baden statt Moskau, Sotschi oder Sankt Petersburg. 

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