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Mats Hummels
Mats Hummels wechselte 2016 von Borussia Dortmund zum FC Bayern © Getty Images
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Der BVB profitiert finanziell vom frühen WM-Aus der deutschen Mannschaft - wenn auch in überschaubarem Maße. Der Grund ist die komplexe Rechnung der FIFA.

Borussia Dortmund darf sich nach dem vorzeitigen WM-Aus der deutschen Mannschaft über einen unerwarteten "Geldsegen" freuen.

Von der FIFA erhält der BVB für den Ex-Dortmunder Mats Hummels noch einen Teil der WM-Abstellungsprämie in Höhe von 556 Euro. Den Betrag errechnete der kicker vor Turnierstart.

Der Grund: Die FIFA rechnet bei der exakten Festlegung der Abstellungsgebühr vom Tag des Ausscheidens an genau zwei Jahre zurück. Das Aus des DFB-Teams war mit der 0:2-Pleite gegen Südkorea am 27. Juni besiegelt. Hummels stand noch bis zum 3. Juli 2016 beim BVB unter Vertrag, ehe er zum FC Bayern wechselte.

Insgesamt gehen dem BVB aufgrund des frühen Ausscheidens jedoch deutlich höhere Prämien durch die Lappen. Ein Finaleinzug hätte den Dortmundern für ihren einzigen aktuellen deutschen WM-Teilnehmer Marco Reus 346.000 Euro beschert.

Seit acht Jahren beteiligt die FIFA die Vereine am wirtschaftlichen Erfolg der Weltmeisterschaft. Die Berechnung der Prämien erfolgt nach einem komplexen Schlüssel.

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