Schweiz trotz Videobeweis-Chaos weiter
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Nach dem frühzeitigen Aus bei der WM in Russland läasst Costa Ricas Trainer Oscar Ramirez seine Zukunft offen. Seine Mannschaft holte in der Vorrunde nur einen Punkt.

Oscar Ramirez hat seine Zukunft als Trainer der Nationalmannschaft Costa Ricas nach dem Vorrunden-Aus bei der WM in Russland offengelassen. "Ich weiß nur, dass wir nun nach Hause fliegen und ich meine Familie wieder in den Arm nehmen werde", sagte Ramirez (53) nach dem 2:2 (0:1) am Mittwochabend gegen die Schweiz in Nischni Nowgorod: "Wie es weitergeht, werden wir sehen."

In der Heimat sollen Gespräche erfolgen, um Costa Rica für die kommenden Aufgaben einzustimmen. Grundsätzlich sieht sich Ramirez für diese Herausforderungen bereit, schließlich habe sich sein Team bei der WM in jedem Spiel gesteigert. Vor dem Unentschieden gegen die Schweizer hatte Costa Rica zwei Niederlagen gegen Brasilien (0:2) und Serbien (0:1) kassiert.

Ein Punkt ist letztlich zu wenig für die Ansprüche der Ticos, die bei der WM 2014 in Brasilien erst im Viertelfinale im Elfmeterschießen gegen die Niederlande verloren hatten. In der Gruppenphase hatte sich das Team damals gegen die Hochkaräter Italien, England und Uruguay durchgesetzt.

Diesen Erfolg wollten Ramirez und Co. nun in Russland wiederholen. "Unser Ziel muss es sein, das gleiche Niveau wie in Brasilien zu erreichen. Und wenn es mehr wird, warum nicht?", hatte der Coach gesagt.

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