Überlistet! Reporter bringt Griezmann zum Lachen
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Der französische Verband will bei einer Pressekonferenz mit Antoine Griezmann Transfer-Fragen verhindern. Ein spanischer Journalist findet trotzdem einen Weg.

Antoine Griezmann verfolgen die Spekulationen um seine Zukunft bis ins Quartier der französischen Nationalmannschaft.

Wenige Tage vor WM-Beginn stellte sich der Atletico-Star auf einer Pressekonferenz den Fragen der Medienvertreter. Dabei verriet er zwar nicht, wo sein Weg hinführt, aber: "Ich habe mich entschieden. Heute ist jedoch nicht der Tag oder der Ort, um das zu verkünden."

Französischer Verband ergreift harte Maßnahme

Kurios: Um anhaltende Fragen der internationalen Medien zu möglichen Transfers der französischen Stars zu vermeiden, verbietet der französische Verband jegliche Fragen, die nicht auf Französisch gestellt werden.

Von dieser harten Maßnahme ließ sich ein spanischer Journalist allerdings nicht beirren. Weil er kein Französisch spricht, griff er zu einem sehr lustigen Mittel.

"Je suis Pedro"

Anstatt wortlos die Fragen seiner französischen Kollegen mitzutippen, holte der Spanier sein Handy raus und rief den Google Translator auf. Mit dem Mikro in der Hand spielte er seine vom Programm übersetzte Frage zu Griezmanns Wechsel-Absichten ab. 

Wie es sich gehört, stellte er sich per Translator erst einmal vor: "Je suis Pedro!"

Griezmann hat sichtlich Spaß

Griezmann und der Saal voller Journalisten hatten viel Spaß mit Pedros findiger Idee. Nur einer wollte nicht mitlachen: der französische Pressesprecher.

Dieser wies den Spanier an, seine Aktion zu beenden und das Mikrofon weiterzugeben. Die Pressekonferenz sei für französische Medien gedacht.

Der französische Verband und Trainer Didier Deschamps sind in Russland bemüht, den Fokus auf das Sportliche zu legen. Mit Nachdruck wollen die Verantwortlichen eine ähnlich blamable Situation wie bei der WM 2010 in Südafrika verhindern.

Wow! Die Spielerfrauen der deutschen WM-Gegner

Damals stifteten mehrere Spieler - darunter Bayern Münchens  Franck Ribery - einen Boykott gegen den damaligen Nationaltrainer Raymond Domenech an.

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