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James Rodriguez verpasste das WM-Achtelfinale gegen England
James Rodriguez verpasste das WM-Achtelfinale gegen England © Getty Images
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Bayern-Star James wird seine Wadenprobleme in Absprache mit den Bayern-Ärzten in Madrid auskurieren. Kolumbiens Arzt nennt weitere Details zur Verletzung.

Nach seinem verletzungsbedingten Aus bei der WM kehrte Bayern-Star James am Freitag zur Behandlung seiner Wadenverletzung nach München zurück.

Wie die Marca berichtet, wurde dabei ein kleiner Faserriss im Schollenmuskel unterhalb der Wadenmuskulatur im rechten Bein diagnostiziert. In Absprache mit den Münchner Ärzten verzichtete James auf eine Rückkehr in seine Heimat Kolumbien und soll stattdessen seine Reha in Madrid fortsetzen.

Kolumbiens Teamarzt Carlos Ulloa verteidigte den Entschluss, bei der Niederlage im Achtelfinale gegen England auf James zu verzichten.

James absolviert Reha in Madrid

"Diese Entscheidung wurde gemeinsam mit dem Trainerstab, den Medizinern und James selbst getroffen", sagte Ulloa in einem Interview mit El Tiempo. Die kolumbianische Zeitung berichtet von einer Reha-Zeit von zwei bis drei Wochen, abhängig vom Verlauf der Heilung.

Probleme auch an der anderen Wade

James habe bereits nach den Testspielen Kolumbiens vor der WM mit Wadenproblemen zu kämpfen gehabt - allerdings im linken Bein, erklärte der Teamarzt. "Er wurde behandelt und reagierte gut darauf. Daher konnte er 28 Minuten gegen Japan und ganz normal gegen Polen spielen. Aber dann verspürte James beim Aufwärmen für das Spiel gegen Senegal Probleme im anderen Bein", erklärte Ulloa.

Als auch vier Tage später die Schmerzen nicht weniger wurden, sei schließlich die gemeinsame Entscheidung gefällt worden, auf James zu verzichten, um kein Risiko einzugehen.

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