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Bayern Muenchen v SGS Essen - Allianz Frauen-Bundesliga
Bayern Muenchen v SGS Essen - Allianz Frauen-Bundesliga © Getty Images
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München - Gegen Twente Enschede soll beim Meister in der Königsklasse nichts mehr anbrennen. Auch der VfL Wolfsburg und 1. FFC Frankfurt wollen weiter.

Jetzt gilt's in der Königsklasse der Frauen, und SPORT1 ist live dabei:

Das Bundesliga-Trio FC Bayern, VfL Wolfsburg und 1. FFC Frankfurt hat das Achtelfinale der UEFA Women's Champions League fest im Visier und will das nächste Puzzleteil legen für ein erneutes Endspiel mit deutscher Beteiligung.

Beim Meister aus München ist die Ausgangslage für das Rückspiel am Mittwoch (ab 19 Uhr LIVE im TV auf SPORT1, im LIVESTREAM und im LIVETICKER) gegen Twente Enschede dank Melanie Leupolz ordentlich.

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Die Europameisterin erzielte beim 1:1 im ersten Vergleich allerdings erst in der Schlussphase das wichtige Auswärtstor.

Erste Frauen-Live-Übertragung für SPORT1

"Die Chancenverwertung muss deutlich effizienter werden", meint deshalb Thomas Wörle bei SPORT1 vor der ersten Live-Übertragung eines Frauenfußball-Spiels für den Sender mit der verletzten Katharina Baunach als Co-Kommentatorin.

Der Coach ergänzte: "Mit hohen Bällen kommen wir nicht weiter. Die haben hinten Türme drin, die alles weghauen."

Nicht von ungefähr warnt Wörle vor der Partie im altehrwürdigen Grünwalder Stadion: "Wir stellen uns auf ein extrem schwieriges K.o.-Spiel ein und haben im Hinspiel bereits erlebt, wie eng es in der Königsklasse zugeht."

Womöglich müssen die Bayern auch ohne die angeschlagene Abwehrchefin Caroline Abbe (Adduktorenprobleme) und Melanie Behringer (muskuläre Probleme) auskommen. Über den Einsatz der in Enschede so starken Spielführerin will Wörle erst nach dem Aufwärmen entscheiden.

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Lena Lotzen fällt dagegen längerfristig aus: Die 22 Jahre alte Nationalspielerin wurde am Dienstag erneut am Innenmeniskus operiert. "Mein Ziel ist es, in der Rückrunde wieder voll dabei sein zu können," so Lotzen.

Bayern Mitfavorit auf den Titel

So oder so gelten die Münchnerinnen, deren Heimspiele SPORT1 allesamt überträgt, als Mitfavorit auf den Titel in der UEFA Women's Champions League, der in der Vergangenheit sowieso stets fest in deutscher Hand war.

Seit der erstmaligen Austragung des Wettbewerbs vor 13 Jahren wurde zumeist der 1. FFC Frankfurt (2002, 2006, 2008, 2015), Turbine Potsdam (2005, 2010), der VfL Wolfsburg (2013, 2014) oder der FCR 2001 Duisburg (2009) Champion.

Nur Olympique Lyon (2011 und 2012) schwächte vorübergehend die Machtstellung der Klubs hierzulande. 

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1. FFC entspannt, "Wölfinnen" unter Druck

Aktuell steht Wolfsburg allerdings vor dem Duell mit ZFK Spartak Subotica (Mi., ab 17 Uhr im LIVETICKER) unter Zugzwang. Im Hinspiel kam der DFB-Pokalsieger in Serbien nicht über ein enttäuschendes 0:0 hinaus.

Doch nach dem Sieg im Bundesliga-Topspiel in Frankfurt (2:0) geht der zweimalige Champions-League-Sieger mit viel Rückenwind in das zweite Aufeinandertreffen gegen das Abwehrbollwerk des serbischen Meisters.

Die Verunsicherung nach der schmerzhaften Niederlage gegen die "Wölfinnen" hingegen müssen die Frankfurterinnen schnell hinter sich lassen, wenngleich die Ausgangssituation nach dem 2:0 bei Standard Lüttich gut erscheint.

Vor dem Rückspiel im eigenen Stadion (Do., 16.30 Uhr im LIVETICKER) soll der Titelträger gegen den belgischen Meister "von Beginn an mit Power nach vorne spielen und keine Zweifel daran aufkommen lassen, dass wir unbedingt ins Champions-League-Achtelfinale einziehen wollen", fordert FFC-Trainer Colin Bell.

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