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Der neue Präsident des DFB fordert von den Bundesligisten, dass sie sich mehr für den Frauenfußball einsetzen. Denn der Vorsprung vergangener Jahre sei dahin.

Fritz Keller, neuer Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat die Männer-Bundesligisten bei der Förderung des Frauenfußballs erneut in die Pflicht genommen.

"Ich erwarte von jedem Bundesligisten, dass sie mit gutem Beispiel vorangehen und auch in den Frauenfußball investieren", sagte der 62-Jährige nach der Aufnahme der Gründungself der Frauen in die Hall of Fame des Fußballballmuseums in Dortmund. 

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Das müsse nicht unbedingt ein Erstliga-Team sein.

"Man kann auch Vereinen in der Nachbarschaft strukturell und finanziell helfen. Dann haben wir alle für die Zukunft gewonnen", erläuterte Keller, der den deutschen Frauenfußball wieder voranbringen möchte: "Wir hatten mal einen Vorsprung in der Welt. Den haben wir verspielt, im wahrsten Sinne des Wortes. Da müssen wir neue Zeichen setzen für die Zukunft."

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Nia Künzer, Weltmeisterin von 2003, sieht Keller als Hoffnungsträger. "Seine bisherigen Äußerungen stimmen mich total optimistisch", sagte die 39-Jährige dem SID. Der neue Chef stehe für "gleiches Engagement im Männer- und Frauenfußball"

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