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France Women v Germany Women: International Friendly
Deutschland besiegte Frankreich mit 1:0 und sorgte für ein positives Debüt von Voss-Tecklenburg © Getty Images
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München - Geglückter Einstand: Beim Debüt der neuen Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg hat die deutsche Frauen-Fußballnationalmannschaft Frankreich besiegt.

Organisiert, diszipliniert, motiviert: Die deutschen Fußballerinnen haben der neuen Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg gleich beim Debüt viel Freude bereitet und durch einen Prestige-Erfolg WM-Hoffnungen geweckt.

Exakt 100 Tage vor seinem Endrunden-Auftakt gewann der zweimalige Weltmeister dank des Treffers von Lea Schüller (31.) mit 1:0 (1:0) beim WM-Gastgeber Frankreich.

Bei dem Sieg gegen Les Bleues in Laval war die Handschrift Voss-Tecklenburgs bereits deutlich zu erkennen. Ihr taktisch bestens vorbereitetes Team zeigte über weite Strecken eine starke Leistung und überstand auch den französischen Dauerdruck in der zweiten Halbzeit.

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"MVT" zeigt sich zufrieden

"Es hat Spaß gemacht. Ich muss dem Team ein großes Kompliment machen für die Leidenschaft", sagte Voss-Tecklenburg: "Insgesamt haben wir es gut gemacht und den Sieg auch verdient." 

Das Kräftemessen mit einem der großen Turnierfavoriten war für die deutschen Olympiasiegerinnen der Auftakt in die heiße Vorbereitungsphase.

Erst nach den Tests in Schweden und gegen Japan (6. und 9. April) wird "MVT" wirklich abschätzen können, wie weit ihre Mannschaft nach dem Umbruch unter der neuen Chefin ist.

Die 125-malige Nationalspielerin hat den Posten im November des vergangenen Jahres von Interimscoach Horst Hrubesch übernommen.

Bei der WM-Endrunde (7. Juni bis 7. Juli) trifft Deutschland in der Gruppe B auf China (8. Juni/Rennes), Spanien (12. Juni/Valenciennes) und Südafrika (17. Juni/Montpellier).

Neu-Spielführerin Popp fehlte verletzt

Als erfahrene Spielerin soll Alexandra Popp eine Schlüsselrolle einnehmen. Voss-Tecklenburg ernannte die Angreiferin vom Serienmeister VfL Wolfsburg in der vergangenen Woche als Nachfolgerin von Dzsenifer Marozsan zur Spielführerin.

Muskuläre Probleme verhinderten allerdings einen Einsatz der 93-maligen Nationalspielerin gegen Frankreich. Vize-Kapitänin Svenja Huth führte das DFB-Team auf den Platz.

Vor 10.238 Zuschauern präsentierte sich die Mannschaft Voss-Tecklenburgs, die zuletzt sechs Jahre die Schweizer Auswahl betreut hatte, zu Beginn hellwach. Die Laufbereitschaft und der Einsatz in den Zweikämpfen stimmten, die Trainerin coachte lautstark.

Gut organisierte Defensive

Die gut organisierten Deutschen, die neben Popp auch auf Torhüterin Almuth Schult (Masern-Infektion) verzichten mussten, hielten die Französinnen in Schach. Nur Linksverteidigerin Carolin Simon offenbarte Defizite in der Defensive. In der Offensive fehlte den Gästen allerdings die Durchschlagskraft.

Das änderte sich nach rund einer halben Stunde. Schüller verwertete gleich die erste Chance der Partie. Es war das achte Tor im zwölften Länderspiel der Angreiferin von der SGS Essen.

Frankreich hatte vor der Pause nur durch Gaetane Thiney (45.) eine gute Chance. "Ich bin zufrieden. Die Mädels machen das gut. Es war der Plan, erst einmal hinten sicher zu stehen", sagte Popp zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Französinnen die Schlagzahl. Die Deutschen wurden in die Defensive gedrängt, Entlastung gelang nur selten. Felicitas Rauch vergab bei einem Konter die Chance auf das zweite Tor (76.).

Den Auftritt in Frankreich verfolgte Birgit Prinz aus nächster Nähe. Die dreimalige Weltfußballerin und Rekordnationalspielerin war als Sportpsychologin in den Betreuerstab gerückt. Am Freitag wird das DFB-Team zurück nach München reisen, wo bis Dienstag noch Trainingstage sowie Marketingmaßnahmen auf dem Programm stehen.

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