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Seit 2015 ging der Pokal immer an Wolfsburg
Seit 2015 ging der Pokal immer an Wolfsburg © FIRO/FIRO/SID
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Die unersättlichen Fußballerinnen des VfL Wolfsburg wollen ihr Titel-Abo im DFB-Pokal der Frauen unbedingt verlängern.

Die unersättlichen Fußballerinnen des VfL Wolfsburg wollen ihr Titel-Abo im DFB-Pokal der Frauen unbedingt verlängern. "Wir sind fest entschlossen, den Pokal wieder mit nach Wolfsburg zu nehmen", sagte Trainer Stephan Lerch vor dem Endspiel am Sonntag (16.00 Uhr/ARD) gegen Eintracht Frankfurt.

Zum siebten Mal nacheinander und zum achten Mal insgesamt will der VfL in Köln die elf Kilogramm schwere Silbertrophäe gewinnen. Auf der Gegenseite kann die Eintracht nach der Fusion mit Rekordsieger 1. FFC Frankfurt (9 Titel) den ersten Triumph unter dem neuen Namen feiern.

"Man merkt der ganzen Mannschaft an, dass das Feuer da ist, die Vorfreude ist einfach riesig", sagte Frankfurts Kapitänin Tanja Pawollek: "Wir sind der Underdog und haben nichts zu verlieren." 

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Der Bundesliga-Sechste möchte auch für Siegfried Dietrich einen "heißen Kampf" abliefern. Der bekannte Frauenfußball-Macher und Sportdirektor der Eintracht-Frauen hat aus gesundheitlichen Gründen eine Auszeit eingelegt.

"Er ist eine wichtige Säule für uns", sagte Trainer Niko Arnautis: "Die Mannschaft wird auch für ihn spielen, wir wollen ihm vor dem TV eine riesige Freude machen."

In Bezug auf die TV-Übertragung des Geisterspiels beim 41. Pokalfinale der Frauen äußerte Wolfsburgs Torhüterin Almuth Schult Kritik an der Anstoßzeit am Sonntagnachmittag. "Wir würden lieber in der Prime-Time spielen", sagte die VfL-Kapitänin, die zu den neun Initiatorinnen der Bewegung für mehr Geschlechtergerechtigkeit im Fußball gehört.

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