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US-Nationalstürmerin Megan Rapinoe plädiert für die Einführung des Videobeweises
US-Nationalstürmerin Megan Rapinoe plädiert für die Einführung des Videobeweises © Getty Images
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Die Organisationskommission für FIFA-Wettbewerbe empfiehlt die Einführung des "VAR" bei der Frauen-WM 2019. Die endgültige Entscheidung trifft das FIFA-Council.

Der Videobeweis soll nach der Premiere beim Männer-Turnier in Russland im Vorjahr auch bei der anstehenden Frauenfußball-WM in Frankreich (7. Juni bis 7. Juli) zum Einsatz kommen.

Wie der Weltverband FIFA am Montag mitteilte, hat die Organisationskommission für FIFA-Wettbewerbe die Einführung des "VAR" bei der Endrunde empfohlen. Die endgültige Entscheidung trifft das FIFA-Council am 15. März in Miami.

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Beim Treffen in Zürich hatte Pierluigi Collina als Chef der FIFA-Schiedsrichterkommission von den bisherigen Lehrgängen der WM-Schiedsrichterinnen in Abu Dhabi und Doha berichtet.

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Dort wurde laut Weltverband ein umfassendes Schulungsprogramm zum Videobeweis durchgeführt.

Steinhaus und Hussein am Start

Zu den 27 Unparteiischen, die bei der WM zum Einsatz kommen, gehören Bundesliga-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus (Langenhagen) und Riem Hussein (Bad Harzburg).

Für Steinhaus (39) wird es nach 2011 in Deutschland und 2015 in Kanada die dritte WM-Endrunde der Frauen, die ein Jahr jüngere Hussein wird ihr WM-Debüt feiern. Als Schiedsrichter-Assistentin wurde Katrin Rafalski (Bad Zwesten) nominiert.

Die Unklarheit über den Einsatz des Videobeweises bei der Frauen-WM hatte zuletzt vor allem in den USA für Unmut gesorgt. "Wenn das nicht passiert, ist es einfach völlige Diskriminierung", sagte US-Nationalspielerin Megan Rapinoe.

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