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Neonazi-Eklat: Daniel Frahn vom Chemnitzer FC stand nach seinem Jubel in der Kritik
Neonazi-Eklat: Daniel Frahn vom Chemnitzer FC stand nach seinem Jubel in der Kritik © Imago
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Nach den eklatanten Vorfällen am 9. März setzt der Chemnitzer FC ein weiteres Zeichen gegen rechts. Der Klub wirbt mit einem Slogan auf der Brust.

Regionalligist Chemnitzer FC setzt ein weiteres Zeichen gegen rechts. Der nach den eklatanten Vorfällen vom 9. März in Verruf geratene Klub wird bis zum Saisonende auf den Heimtrikots den Slogan "Farbe bekennen: Himmelblau – jetzt!" auf der Brust tragen.

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Trikots sollen versteigert werden

Die getragenen Trikots sollen signiert und zu Gunsten einer gemeinnützigen Organisation versteigert werden. Erstmals zum Einsatz kamen die Jerseys am Mittwoch im Halbfinale des Sachsenpokals gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig.

"Die Brust des Trikots ist der wertvollste Ort für eine Botschaft. Dort ist sie sichtbar – auch für die Minderheit, die sie vielleicht nicht sehen will", sagte Geschäftsführer Thomas Sobotzik. Der Chemnitzer FC und seine Partner stünden für die Werte des Grundgesetzes und Weltoffenheit.

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Im März hatten die Trauerbekundungen für den verstorbenen und mutmaßlich rechtsradikalen Chemnitz-Fan Thomas H. beim Liga-Spiel gegen VSG Altglienicke (4:4) für Wirbel gesorgt. Dort war unter anderem durch eine Pyro-Show, Banner und eine Gedenkminute Thomas H. gedacht worden. Der Klub hatte sich im Nachgang an die Vorkommnisse von mehreren Mitarbeitern getrennt, auch der Sicherheitsdienst wurde ausgetauscht.

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