AS Saint-Étienne - am Anfang stand ein Supermarkt

Der französische Proficlub AS Saint-Étienne wurde 1919 von Mitarbeitern der Supermarktkette „Casino“ gegründet, damals noch unter dem Namen „Amicale de la Société Casino“. Daraus entstand die Association Sportive de Saint-Etienne ...

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AS Saint-Étienne - am Anfang stand ein Supermarkt

Der französische Proficlub AS Saint-Étienne wurde 1919 von Mitarbeitern der Supermarktkette „Casino“ gegründet, damals noch unter dem Namen „Amicale de la Société Casino“. Daraus entstand die Association Sportive de Saint-Etienne Loire, wie der Club mit vollem Namen heißt. Im Volksmund werden die Mitglieder des AS Saint-Étienne allerdings nur „Les Verts“ – die Grünen – genannt. Die Heimspielstätte des Vereins ist das Stade Geoffroy-Guichard, das nach dem Gründer der Supermarktkette „Casino“, Geoffroy Guichard, benannt ist. Das Stadion wurde 1931 eröffnet, im Lauf der Jahre zwei Mal umgebaut und bietet inzwischen Platz für 35.616 Zuschauer. Ab den 30er-Jahren etablierte sich der Club nach und nach im französischen Profifußball und gegen Ende des Jahrzehnts belegte Saint-Étienne häufig Spitzenplätze in der ersten französischen Liga.

Die Hochzeit des AS Saint-Étienne

Auch in den folgenden Jahrzehnte konnte sich der Club in der obersten Liga halten und 1957 sogar erstmals in der Vereinsgeschichte die französische Meisterschaft holen. Seine Blütezeit hatte der Verein allerdings ab den 60er-Jahren bis hinein in die 70er-Jahre. In dieser Zeit holte die Mannschaft acht der insgesamt zehn Meistertitel des Vereins. Zudem gewann sie sechs Mal den französischen Pokalwettbewerb und fünf Mal den Supercup. Darüber hinaus erreichte sie 1976 das Finale des Europapokals der Landesmeister, das aber mit 0:1 verlorenging. Gegner damals war der FC Bayern München. Trotz der Niederlage wurde die Mannschaft aber in ganz Frankreich euphorisch gefeiert und der Verein stieg zu einer Art „Lieblingsclub der Nation“ auf.

Niedergang und Wiederaufstieg

Nachdem das Team 1981 noch einmal französischer Meister geworden war, begann in der Folge der Niedergang des Vereins – zunächst schleichend, dann immer schneller, sodass Saint-Étienne 1983 in die zweite Liga abstieg. Zwar gelang in der folgenden Saison direkt der Wiederaufstieg, aber es sollte nicht der letzte Abstecher in die untere Liga bleiben. Erst ab Mitte der 2000er-Jahre stabilisierte sich die Lage wieder und der Verein konnte sich in der ersten Liga behaupten. Zwar konnte der Club nicht mehr an die große Erfolgsserie von früher anknüpfen, 2013 gelang der Mannschaft aber der Sieg im Endspiel um den französischen Ligapokal – diese Trophäe hatte in der Sammlung des Vereins bisher noch gefehlt.