Stade Rennais – ein französischer Verein, bei dem Nachwuchsförderung großgeschrieben wird

Stade Rennais ist ein Fußballclub aus der bretonischen Hauptstadt Rennes in Frankreich. Entstanden im Jahr 1901, war der Verein außerdem eines der Gründungsmitglieder der ersten Division im ...

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Stade Rennais – ein französischer Verein, bei dem Nachwuchsförderung großgeschrieben wird

Stade Rennais ist ein Fußballclub aus der bretonischen Hauptstadt Rennes in Frankreich. Entstanden im Jahr 1901, war der Verein außerdem eines der Gründungsmitglieder der ersten Division im französischen Fußball. In seinen Anfängen gewann Stade Rennais verschiedene Pokale, so 1916 den Rennes Cup, im gleichen und im darauffolgenden Jahr 1917 den Allies’ Cup, 1919 folgten der Coupe Interfédérale de l'Ouest und im Jahr 1920 schließlich der Odorico Cup. Den Coupe de France gewann der Verein in den Jahren 1965 und 1971, Vizepokalsieger wurde er 1922, 1937, 2009 und 2014. Den französischen Fußball-Supercup gewann die Mannschaft ebenfalls im erfolgreichen Jahr 1971, Gewinner des UEFA Intertoto Cup wurde sie 1998, bevor der Wettbewerb nach der Spielzeit 2008/2009 eingestellt wurde. Die Heimspiele der Mannschaft finden im Stade de la Route de Lorient statt. Das Stadion wurde 1912 eröffnet und im Jahr 2001 umgebaut, sodass es fast 30.000 Zuschauern einen Platz bieten kann. Im Jahr 2004 wurde es schließlich nach einer Renovierung festlich eingeweiht.

Förderung junger Talente in der Akademie von Stade Rennais

Auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Edmond Hervé entstand im Jahr 1977 eine Akademie zur Förderung junger Fußballtalente. Doch erst 1987, mit der Etablierung der Odorico Private Technical School, erlebte sie ihren Aufschwung und wurde schließlich 2005/2006 zum ersten Mal als beste Fußballakademie Frankreichs ausgezeichnet, weitere Ehrungen folgten. Entsprechend erfolgreich agierten die Jugendmannschaften, allein das U-19-Team gewann den Coupe Gambardella drei Mal, nämlich 1973, schon vor der Gründung der Akademie, sowie 2003 und 2008. Der Coupe Gambardella dient in Frankreich nicht nur dazu, jungen Talenten zum Karrierestart zu verhelfen, sondern ist auch für die Vereine eine Möglichkeit, die Effektivität ihrer Nachwuchsförderung unter Beweis zu stellen. Die Akademie aus Rennes brachte untere anderem Talente wie Ousmane Dabo, Sylvain Wiltord, Jacques Faty, Mikaël Silvestre, Anthony Réveillère, Yann M’Vila, Yoann Gourcuff, Jimmy Briand, Grégory Bourillon, Moussa Sow und Étienne Didot hervor. Gourcuff beispielsweise war seit 2008 im französischen Nationalteam, wurde 2009 zum französischen Spieler des Jahres ausgezeichnet und wechselte 2010 nach Lyon, um für den Club in der Ligue 1 zu spielen. Sow wiederum wurde vom türkischen Traditionsverein Fenerbahçe Spor Kulübü im Jahr 2012 unter Vertrag genommen und stand dort in der Süper Lig auf dem Platz.