SV Werder Bremen –- Vereinsgeschichte in Grün-Weiß

Der Verein wurde am 4. Februar 1899 unter dem Namen „Fußballverein Werder von 1899“ von 16-jährigen Schülern gegründet. Im Jahr 1913 konnte sich die Mannschaft für die Norddeutsche Verbandsliga qualifizieren, stieg aber noch in der ...

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SV Werder Bremen –- Vereinsgeschichte in Grün-Weiß

Der Verein wurde am 4. Februar 1899 unter dem Namen „Fußballverein Werder von 1899“ von 16-jährigen Schülern gegründet. Im Jahr 1913 konnte sich die Mannschaft für die Norddeutsche Verbandsliga qualifizieren, stieg aber noch in der gleichen Saison wieder ab. Ab 1921 spielte der Verein in der Kreisliga West, der obersten Liga, während der Zeit des Nationalsozialismus war Werder Bremen in der neugegründeten Gauliga Niedersachsen zu finden. Nach Ende des Kriegs wurde der SVW als Verein wieder zugelassen und trat ab 1947 in der Oberliga Nord an. Der Gewinn des DFB-Pokals 1961 war der größte Erfolg dieser Zeit.

Der Aufstieg des SV Werder Bremen in die Bundesliga

Da Werder von 1959-1963 jeweils den zweiten Platz in der Liga erreicht hatte, durfte der Verein ab 1963 in der neugegründeten Bundesliga spielen. Obwohl die Mannschaft in den ersten Jahren erfolgreich war und 1965 sogar deutscher Meister wurde, rutschte sie in den 70er-Jahren auf die hinteren Tabellenränge ab. Im Jahr 1980 folgte der Abstieg in die 2. Bundesliga. Doch es gelang nicht nur der direkte Wiederaufstieg, sondern auch die Entwicklung zu einer Spitzenmannschaft in den 80er-Jahren, die in zwei deutschen Meisterschaften (1988 und 1993), zwei DFB-Pokalen (1991 und 1994) sowie einem Sieg beim Europapokal der Pokalsieger (1992) mündete. Mit dem Weggang des Trainers Otto Rehhagel 1995 endete die große Erfolgsphase der Bremer. Mit Thomas Schaaf als Trainer konnte die Mannschaft ab 1999 aber wieder an alte Erfolge anknüpfen und 2004 sowohl die deutsche Meisterschaft als auch den DFB-Pokalwettbewerb für sich entscheiden.

Wichtige Spieler des SVW und das heimischen Stadion

Die Bremer tragen ihre Heimspiele seit 1930 im Weserstadion aus. Von 2008 bis 2011 wurde das Weserstadion in ein reines Fußballstadion umgewandelt, seitdem bietet es mehr als 40.000 Zuschauern Platz. Zu den bekanntesten Spielern des Vereins gehören sicher die beiden Torwarte Dieter Burdenski und Oliver Reck, der 173 seiner Bundesligaspiele ohne Gegentor beenden konnte. Auch Marco Bode sowie die ehemaligen Torschützenkönige Miroslav Klose, Rudi Völler und der Brasilianer Aílton spielten für den Bremer Verein. Zudem gehörten die Nationalspieler Torsten Frings und Mesut Özil zum Kader des Klubs.